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Unterschied Nacktheit/FKK und Voyeurismus/Exhibitiotionismus

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Re: Unterschied Nacktheit/FKK und Voyeurismus/Exhibitiotioni

Beitrag von Ralf-abc » Fr 2. Aug 2019, 06:44

Eule hat geschrieben:@ Ralf
Im Tierreich wird die Sexualität über Botenstoffe geregelt, der Mensch hat einen freien Willen und die biologisch unmittelbare Einbindung liegt beim Menschen nicht vor. Sexuelle Fragen können und müssen rational erörtert werden, auch wenn hier die Emotionen keine untergeordnete Rolle spielen.

Na klasse, jetzt bestreitest Du auch noch, dass die Sexualität beim Menschen auch über biochemische Botenstoffe funktioniert.
Dein sog. "freier Wille" ist nichts absolutes, sondern was ein Mensch will (oder glaubt zu wollen), ist Ergebnis seiner Sozialisierung. Abhängig von dieser Sozialisierung gibt es sicherlich Menschen, die mal mehr, mal weniger ihre Sexualität von den Botenstoffen steuern lassen, aber durch den Einfluss der Sozialisierung ist nun mal klar, dass es hier kein absolutes Richtig und Falsch gibt.
Dein Problem liegt doch eher darin, dass Du persönlich eine bestimmte Vorstellung von Richtig und Falsch und das hier als absoluten Maßstab für alle Menschen setzen willst.

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Re: Unterschied Nacktheit/FKK und Voyeurismus/Exhibitiotioni

Beitrag von Klausi60 » Fr 2. Aug 2019, 08:24

@ Ralf-abc topp deine Ansage (in Sachen "EULE") , stimme dir da 100 % zu :-) :-)

 
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Re: Unterschied Nacktheit/FKK und Voyeurismus/Exhibitiotioni

Beitrag von Eule » Fr 2. Aug 2019, 13:21

@ skyfire
@ skyfire
Deine Ausführungen bezüglich des außerehelichen Geschlechtsverkehrs sind für mich nicht nachvollziehbar. Mir fehlt hier eine argumentative Struktur, es muss sehr viel dazu gedacht werden. Deine Ausführungen zum Thema insgesamt sind klar und nachvollziehbar. Nur bei der vorletzten Aussage fehlt der Hinweis, dass das Ausleben der Sexualität in seiner Vollform ins private Feld gehört und nicht in die Öffentlichkeit.
der fehlt da nicht. Das ist vielleicht deine Vorstellung. Es gibt genügend, die das anders sehen bzw denen das schlicht egal ist.
Vonn daher - wen du Verständnisschwierigkeiten hast: Immer daran denken - deine "Ansichten" sind weder allgemeingültig noch irgendwie "richtig", außer für dich.
Es geht mir nicht um meine Meinung. Deine Ausführungen sind so unbestimmt und trennungsunsdchafeht mir hier nicht um eine Meinung oder Haltung. Deine Ausführungen sind für mich so unvollständig und trennungsunscharf, dass ich alles und nichts darunter verstehen kann. Ich kann keiner Struktur erkennen, der ich zustimmen oder widersprechen könnte. Ich weiß, du liebst stenographische Sätze, aber in der Kürze liegt nicht immer die Würze.


@ Ralf
Unterscheide bitte zwischen einer sachlichen Darstellung und einer emotionalen Bewertung. Wenn eine Darstellung von der Sacher her nicht richtig ist, so bleibt diese trotzdem fehlerhaft, auch wenn die emotionale Situation richtig wieder gegeben wird.

Auch wenn die Frage des freien Willens in der PÄDAGOGIG, PSYCVHOLOGIER

 
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Re: Unterschied Nacktheit/FKK und Voyeurismus/Exhibitiotioni

Beitrag von Ralf-abc » Fr 2. Aug 2019, 14:05

Eule hat geschrieben:@ Ralf
Unterscheide bitte zwischen einer sachlichen Darstellung und einer emotionalen Bewertung. Wenn eine Darstellung von der Sacher her nicht richtig ist, so bleibt diese trotzdem fehlerhaft, auch wenn die emotionale Situation richtig wieder gegeben wird.
Da hast Du recht. Deine Argumentation ist sachlich falsch. Und da kannst Du hier noch so sehr versuchen, den Menschen mit irgend welchem emotionalen Gelaber vom Freien Willen aus dem Tierreich herauslösen und als überlegenes Wesen über das Tierreich zu stellen - davon wird Deine Argumentation nicht besser.
Auch beim Menschen ist die Sexualität im wesentlichen durch die Biologie gesteuert. Abhängig von der Sozialisation ist es dem Menschen oftmals möglich, sein biologisch vorgegebenes Verhaltensmuster zu steuern. Aber wie man gerade bei den in letzter Zeit in von den Medien berichteten Massenvergewaltigungen etc. sehen kann: sobald die Einhaltung "zivilisierter Verhaltensformen" nicht mehr durch einen ausreichenden gesellschaftlichen Druck gewährleistet wird, kommen Menschen (aufgrund des Machtverhältnisses i.d.R. Männer) ganz schnell in eine Situation, in der die Biochemie die Kontrolle über das Sexualverhalten übernimmt. Denen ist das dann vollkommen egal, was Du in Deiner Überheblichkeit als Richtig oder Falsch ansiehst.

 
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Beitrag von Eule » Fr 2. Aug 2019, 14:05

@ Ralf
Mein vorheriger Beitrag ist irrtümlich zu früh abgesendet worden und ich kann diesen daher nicht mehr ändern. Jetzt folg also dieser Beitrag in Fortsetzung.

Auch wenn die Frage des freien Willens in der Pädagogik, Psychologie, Medizin (Hirnforschung) und Philosophie sehr kontrovers diskutiert wird, so bezeichnet der Freie Wille ein Entscheidungsfilter, der dem Menschen gegeben ist und so die Triebsteuerung aufheben kann, jedoch nicht muss. Die Erziehung, soziale Herkunft, Bildung, echt. haben natürlich Einfluss auf das Handeln des betreffenden Menschen. Aber dieses ist hier nicht gemeint. Der freie Wille des Menschen setzt den Menschen in die Lage, entgegen seiner Triebsteuerung handeln zu können.

Ja, mir ist es durchaus bekannt, dass viele Menschen erhebliche Probleme damit haben, wenn ihnen die Biologie sagt, dass auch Triebe und biochemische Stoffe das Verhalten des Menschen steuern bzw. steuern können. Aber es ist halt so. Belege hierfür findest du sogar in unserem Wortschatz, wie z.B. "Ich kann ihn nicht riechen!"

Eine sachliche Aussage kann falsch oder richtig sein. Dieses völlig unabhängig davon, wie ich diese Sache emotional bewerte. Trenne also die sachliche Darstellung von seiner emotionalen Bewertung. Dieses sind zwei unterschiedliche Schritte. Ich kann also eine Sache als völlig richtig dargestellt bezeichnen, auch wenn ich diese emotional für falsch halte oder umgekehrt. Es gibt keine zwingende Einheit zwischen sachlich und emotional richtig.

Dein Problem liegt doch eher darin, dass Du persönlich eine bestimmte Vorstellung von Richtig und Falsch und das hier als absoluten Maßstab für alle Menschen setzen willst.
Wenn ich mich so verhalten würde, dann würde ich mein Gegenüber bevormunden. Es ist mir, wie jedem anderen Menschen durchaus erlaubt, eine Meinung als falsch zu bezeichnen, wenn die Faktoren, die dieser Meinung zugrunde liegen, nicht richtig dargestellt sind oder auf einen Irrtum oder Missverständnis beruhen. Die Meinung als Meinung wird dabei nicht angegriffen.

 
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Re: Unterschied Nacktheit/FKK und Voyeurismus/Exhibitiotioni

Beitrag von Eule » Fr 2. Aug 2019, 14:24

@ Ralf
Deine Argumentation ist sachlich falsch. Und da kannst Du hier noch so sehr versuchen, den Menschen mit irgend welchem emotionalen Gelaber vom Freien Willen aus dem Tierreich herauslösen und als überlegenes Wesen über das Tierreich zu stellen - davon wird Deine Argumentation nicht besser.
Auch wenn die Frage des Freien Willens in der Wissenschaft kontrovers diskutiert wird, so bleibt die Positionierung des Freien Willens als eine nur dem Menschen gegebene Eigenschaft erhalten. Die Frage ist nur, in welchem Umfange?

Auch beim Menschen ist die Sexualität im wesentlichen durch die Biologie gesteuert.
Hierr stimme ich dir voll und ganz zu.
Abhängig von der Sozialisation ist es dem Menschen oftmals möglich, sein biologisch vorgegebenes Verhaltensmuster zu steuern.
Nicht nur, sondern auch.
Aber wie man gerade bei den in letzter Zeit in von den Medien berichteten Massenvergewaltigungen etc. sehen kann: sobald die Einhaltung "zivilisierter Verhaltensformen" nicht mehr durch einen ausreichenden gesellschaftlichen Druck gewährleistet wird, kommen Menschen (aufgrund des Machtverhältnisses i.d.R. Männer) ganz schnell in eine Situation, in der die Biochemie die Kontrolle über das Sexualverhalten übernimmt.
Hier bin ich mir nicht sicher. Ich denke, dass der Gruppendruck hier die vorherrschende Rolle spielt.
Denen ist das dann vollkommen egal, was Du in Deiner Überheblichkeit als Richtig oder Falsch ansiehst.
Meine persönliche Meinung spielt hierbei in der Tat keine Rolle. Aber gesamtgesellschaftlich gesehen wird ein solches Verhalten durchaus als falsch und verwerflich betrachtet.

 
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Re: "

Beitrag von Ralf-abc » Fr 2. Aug 2019, 14:37

Eule hat geschrieben:Der freie Wille des Menschen setzt den Menschen in die Lage, entgegen seiner Triebsteuerung handeln zu können.
Dieser Satz ist so weit richtig - der Mensch kann entgegen seiner Triebsteuerung handeln. Philosophisch mag das eine wertvolle Erkenntnis sein.
Praktisch gesehen ist das aber irrelevant, denn kein Mensch wird mit objektiven Wertvorstellungen geboren, die ihm sagen wie er sich denn nun verhalten soll. Diese Wertevorstellungen erwirbt ein Mensch erst im Laufe seines Lebens durch seine Sozialisation. Natürlich kommt es vor, dass ein Mensch im weiteren Verlauf seines Lebens zu der Erkenntnis kommt, dass die Werte, die ihm früher vermittelt wurden, falsch sind. Aber auch das geschieht nicht nicht einfach so, sondern weil er durch eine weitere Sozialisation einfach angefangen hat, seine bisherigen Werte zu hinterfragen. Du kannst das also drehen udn wenden, wie Du willst - was ein Mensch will und was er als Richtig oder Falsch ansieht, bleibt immer das Ergebnis seiner Sozialisation bzw. seiner eigenen Lebenserfahrung.

Eule hat geschrieben:Hier bin ich mir nicht sicher. Ich denke, dass der Gruppendruck hier die vorherrschende Rolle spielt.
Die Antwort klingt verführerisch einfach, dient aber meiner Meinung nach nur als Entschuldigung. Die einzelne Person kann sich immer darauf berufen, sie habe nur wg. des Gruppendrucks mitgemacht. Das gilt aber nicht für die Gruppe an sich. Eine Gruppe von 10 Menschen, von denen eigentlich 8 gegen ein bestimmtes Verhalten sin, wird sich nicht von den anderen 2 zu einem Handeln gegen ihren Willen bringen lassen. Das geht nur, wenn von 10 Menschen 8 mit einem Verhalten einverstanden sind (oder zumindest nicht grundsätzlich daggen) - die könnten dann die anderen beiden über den Gruppendruck zum mitmachen bringen.

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Re: "

Beitrag von Aria » Fr 2. Aug 2019, 14:58

Eule hat geschrieben:Die Erziehung, soziale Herkunft, Bildung, echt. haben natürlich Einfluss auf das Handeln des betreffenden Menschen. Aber dieses ist hier nicht gemeint.
Nicht? Du predigst hier die ganze Zeit von der Triebunterdrückung, die angeblich nötig sei, um im Frieden miteinander leben zu können, und verbrämst das unter dem freien Willen, der angeblich nur Menschen gegeben sei. Es gibt aber Primaten (Bonobos), die Sex gezielt einsetzen, um z.B. Streit innerhalb der Gruppe zu vermeiden, oder um an einen Leckerbissen, den ein anderer hat, zu kommen, d.h. dafür mit Sex zu bezahlen.

Sie machen also tatsächlich „Love Not War“ und unterscheiden sich damit sehr von Schimpansen und Menschen. Warum ich das sage? Um zu zeigen, dass es auch andere Wege gibt, um friedlich miteinander zu leben.

Gut, wir haben den Weg der Triebunterdrückung gewählt, was fast zwangsläufig dazu führte, Sex zum Tabu zu erklären. Daraus haben sich all die Verbote und Einschränkungen entwickelt, die mal mehr und mal weniger rigoros durchgesetzt werden. Derzeit sind wir in einer Phase der wachsenden Rigorosität, und es bleibt abzuwarten, wann es wieder möglich sein wird, wie in den 1970er Jahren Nacktheit zu genießen, ohne soziale Ausgrenzung fürchten zu müssen.

 
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Re: "

Beitrag von Tim007 » Fr 2. Aug 2019, 15:42

Aria hat geschrieben: Derzeit sind wir in einer Phase der wachsenden Rigorosität, und es bleibt abzuwarten, wann es wieder möglich sein wird, wie in den 1970er Jahren Nacktheit zu genießen, ohne soziale Ausgrenzung fürchten zu müssen.


Mit einer Einschränkung sehe ich das genauso: Ich glaube nicht, dass Nacktheit heutzutage zu größerer sozialer Abgrenzung führt als in den 70ern.

Allerdings gibt es überall Anzeichen, dass sich das zunehmend ändert. Wir sind in einer Phase zunehmender (Ralf, lies gut mit) Gängelung.

"Mehr Demokratie wagen" oder "Bürger in Uniform" sind in einer Zeit, in der sogar Precht (!!!) mehr Verbote fordert und die sog. Grünen bestimmen wollen, wie der 2 qm große Vorgarten angelegt wird ("Kein Kies! Noch einmal: Kein Kies!) oder was gegessen werden darf, nicht mehr salonfähig.

Warum ich das erwähne: Auch der Wunsch, nackt zu sein, ist ein Ausdruck von Liberalität, und solange keinem Schaden zugefügt wird, besteht regulär kein Grund, gängelnd einzugreifen und anderen die einzig richtige Lebensweise vorzuschreiben.

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Re: Unterschied Nacktheit/FKK und Voyeurismus/Exhibitiotioni

Beitrag von skyfire » Fr 2. Aug 2019, 17:03

Eule hat geschrieben:@ skyfire
@ skyfire
Deine Ausführungen bezüglich des außerehelichen Geschlechtsverkehrs sind für mich nicht nachvollziehbar. Mir fehlt hier eine argumentative Struktur, es muss sehr viel dazu gedacht werden. Deine Ausführungen zum Thema insgesamt sind klar und nachvollziehbar. Nur bei der vorletzten Aussage fehlt der Hinweis, dass das Ausleben der Sexualität in seiner Vollform ins private Feld gehört und nicht in die Öffentlichkeit.
der fehlt da nicht. Das ist vielleicht deine Vorstellung. Es gibt genügend, die das anders sehen bzw denen das schlicht egal ist.
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Es geht mir nicht um meine Meinung. Deine Ausführungen sind so unbestimmt und trennungsunsdchafeht mir hier nicht um eine Meinung oder Haltung. Deine Ausführungen sind für mich so unvollständig und trennungsunscharf, dass ich alles und nichts darunter verstehen kann. Ich kann keiner Struktur erkennen, der ich zustimmen oder widersprechen könnte. Ich weiß, du liebst stenographische Sätze, aber in der Kürze liegt nicht immer die Würze.



Was verstehst du denn daran nicht?
Ich habe alles zur Verständnis notwendige genannt. Alles weitere wäre überflüssiges Geschwurbel.
Die Fähigkeit, das zu vestehen, kann ich leider nicht mitliefern, da hast du quasi "Brinngschuld".

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