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Hautkrebsrisiko bei FKK?

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Zett » So 21. Jan 2018, 12:13

Die Frage ist nur: Zu oft oder zu selten Sonne? Sonnenbrand ist schädlich, da gehe ich mit. Und im Sommer muss man auch nicht stundenlang in der Mittagssonne braten - auch, wenn man durch Gewöhnung keinen Sonnenbrand bekommt. Aber ist nicht ganzjährig mäßige Sonne weit gesünder als nur mal ein paar Tage im Jahr?

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Cronewcleus » So 21. Jan 2018, 12:37

Etrigan hat geschrieben:Die Frage nach dem höheren Hautkrebsrisiko liegt nicht etwa am Nacktbaden an sich, sondern daran, daß eben viele FKKler den Fehler machen, sich zu oft und zu lange lange der Sonne aussetzen. Natürlich brauchen Körper und Psyche Sonne. Aber es ist wie bei allem - Die Dosis macht die Wirkung aus.

Da bin ich ganz Deiner Meinung.
Ich finde schon, dass man sich den Arzt zu Rate ziehen soll. Schon allein wegen dem Klimawandel.

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Etrigan » So 21. Jan 2018, 13:31

Zett hat geschrieben: Aber ist nicht ganzjährig mäßige Sonne weit gesünder als nur mal ein paar Tage im Jahr?

Da widerspreche ich in keinster Weise. Genau das wäre ja eine gesunde Dosis. Besser, als sich künstlichen Solarien auszusetzen auf jeden Fall, wie es einige gern tun.

 
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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Mecki » So 21. Jan 2018, 15:53

Zett hat geschrieben:Ok, die Fakten der Wissenschaft:
Hautkrebs (den gefährlichen Schwarzen) bekommt man eher, je weniger Sonne man tankt. Auch tritt er vermehrt an Stellen auf, die kaum der Sonne ausgesetzt sind. Außerdem erhöht ein Vitamin-D-Mangel die Wahrscheinlichkeit an Darmkrebs und anderen Krebsarten zu erkranken.
Das Problem ist nicht zu viel Sonne. Das Problem ist zu wenig Sonne! Vor allem in Form von »zu selten Sonne«, weil dadurch a) der beste Schutz vor Sonnenbrand, die allmähliche Gewöhnung der Haut an die Sonne (möglichst jetzt im Januar beginnen), nicht stattfindet b) und ein gravierender Vitamin-D-Mangel entsteht, der sich auch sehr negativ auf das Immunsystem auswirkt.

Erste Forderung muss also sein: Lasst unbedingt mal Euren Vitamin-D-Spiegel (Calcidiol (25(OH)Vitamin-D3)) bei Arzt testen (kostenlos bis maximal 40 Euro)
Und geht so früh wie möglich nackt raus in die winterliche Mittagssonne (Vorsicht ab Märzt steht sie schon ziemllich hoch, dann nicht erst mit der Gewöhn ung beginnen), und wenn es nur ein paar Minuten sind - möglichst täglich.

Aber nun werden die Jünger der Schulmedizin wieder kräftig wettern - lasst Euch nicht einschüchtern und denkt selber mal darüber nach!
Von den Ur-Siedlern, die nach Nordeuropa gezogen sind, sind auch nicht umsonst nur die Hellhäutigen übriggeblieben - die mehr Sonne aufnehmen konnten. Zu wenig Sonne bedeutet Siechtum und frühen Tod.

Ich empfehle, sich mal auf meiner Seite einzulesen: https://die-gesunder.jimdo.com/mensch-g ... ser-feind/


@ Zett

wie immer.... ein großes Potenzial von Nichtwissen!

Hautkrebs (den gefährlichen Schwarzen) bekommt man eher, je weniger Sonne man tankt.


Das ist nicht nur Nichtwissen, sondern absoluter Unsinn!

Es geht auch nicht nur um Hautkrebs.... es gibt 3 Arten von Hautkrebs!

Es geht vielmehr um Hautveränderungen, die in der Epidermis und anderen tieferen Bereichen stattfinden - nicht "vermutlich" stattfinden....sie finden statt. Und aus diesen Veränderungen heraus, wenn tiefere Bereiche mutieren...

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Zett » So 21. Jan 2018, 21:48

@ Mecki
wie immer ein großes Potential von Blindheit und Nachgeplapper von Unsinn.
Wo habe ich "vermutlich" geschrieben?

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von ostfriesenpaar » So 21. Jan 2018, 22:30

Etrigan hat geschrieben:Die Frage nach dem höheren Hautkrebsrisiko liegt nicht etwa am Nacktbaden an sich, sondern daran, daß eben viele FKKler den Fehler machen, sich zu oft und zu lange lange der Sonne aussetzen.
Stimmt, das kann man häufig beobachten. In der Sonne braten bis zum Abwinken :D

 
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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Mecki » So 21. Jan 2018, 23:04

Zett hat geschrieben:@ Mecki
wie immer ein großes Potential von Blindheit und Nachgeplapper von Unsinn.
Wo habe ich "vermutlich" geschrieben?



@ Zett

du redest von deinem "Gesundungslaufen", vermittelst uns deine Erfahrungen, die nur du machen
kannst, weil weltweit EINZIGER Betreiber dieses ominösen "Gesundungslaufens". Wir alle müssen
dir deine Erfahrungen abnehmen, weil "wir" als Nichtbetreiber deines "Gesundungslaufens" da nicht
mitreden können...nicht mitreden wollen!

Mit dem, was ich in meinem Post beschrieben habe, spreche ich auch aus eigener Erfahrung, die es
nicht nur als "Einzelfall" gibt, sondern sich weltweit zuträgt und mit med. Leitlinien therapiert wird.
Es gibt für das, was ich geschildert habe, weltweite Erkenntnisse...Ende.

Es sollte dir einleuchten, dass z. B. ein Hautkrebs nicht von "außen nach innen" entsteht, sondern
von "innen nach außen" als Symptom zur Ursache "Hautveränderungen" zu sehen ist. Hautkrebs ist
eine Folge der Hautveränderungen - und für noch einmal ganz deutlich.... es geht um die Schädigung
der Haut, die NICHT sichtbar stattfinden.

Zur weiteren Erklärung...ein Sonnenbrand ist eine nur anscheinend äußerliche Rötung der Haut:

Mögliche Folgen von Sonnenbrand

Unsere Haut vergisst nichts! Tatsächlich wissen wir heute, dass jeder Sonnenbrand Spuren im genetischen Code der Hautzellen hinterlässt. Bis zu einem gewissen Grad kann unsere Haut derartige Schäden reparieren, doch über Jahre hinweg betrachtet, kann wiederholte, übermäßige Sonneneinstrahlung unumkehrbare Auswirkungen haben. Das Spektrum der Langzeit-Folgen reicht von frühzeitiger Hautalterung über Pigmentstörungen bis hin zur Entstehung von Hautkrebs.

Wie gesagt...eigene Erfahrungen, keine "Einzelfall"-Situation, wie du das mit deinem "Gesundungslaufen" hast!

Kleine Ergänzung:

mein "vermutlich" gehört nicht zu einem deiner Zitate...

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Puistola » So 21. Jan 2018, 23:09

Etrigan hat geschrieben:Die Frage nach dem höheren Hautkrebsrisiko liegt nicht etwa am Nacktbaden an sich, sondern daran, daß eben viele FKKler den Fehler machen, sich zu oft und zu lange lange der Sonne aussetzen.


Nein, diesmal ist es weder die Häufigkeit, noch die Dosis:

Es ist der Umstand, dass viele den Winter durch nie die Sonne an ihren Körper lassen
und dann im Juni, wenn die Sonne am höchsten steht, sich voll der Strahlung aussetzen,
was auf der ausgebleichten Haut prompt einen Sonnenbrand oder auch nur eine kräftige
Rötung erzeugt. Am nächsten sonnigen Wochenende dann wieder und dann regnet es
mal zwei Wochen, bis man sich dann wieder ausgebleicht in die Sonne legt.
Ebenso gefährlich ist der winterliche Ausflug in die Karibik, die Seychellen oder die
Kanaren: Dort steht die Sonne um 20 bis 30° höher, und wer meint, er habe nicht genug
Zeit, sich vorsichtig an die Sonne zu gewöhnen, reist knallrot heim, im Gepäck ein
einmal mehr erhöhtes Melanomrisiko.

Also nicht die Dosis und die Häufigkeit, sondern die Unausgewogenheit der Sonnenstunden
macht das Problem. Wer nackt in die Sonne liegt, vergrössert seine Risiko-Fläche, insbesondere
wenn man mit Höschen vorgebräunt ist, und dann in den Ferien den weissen Hintern übermässig
strapaziert. Fragt sich, ob solche Teilzeit-Nudisten tatsächlich ein höheres Risiko für
Krebs am Arsch haben ...

'Neigeln' ist wohl eine Gewohnheit, mit der dem Melanom bestens vorbeugen kann:
Täglich nicht allzulange raus an die Luft und, falls sie scheint, an die Sonne. Damit baut
man wohl eine dauergebräunte Haut auf, die auch mal eine stärkere Besonnung ohne
grosse Rötung aushält. Man muss dem ja nicht unbedingt 'Neigeln' sagen, 'Nacktlaufen'
geht auch.


Puistola,
Melanompatient

 
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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von Mecki » Mo 22. Jan 2018, 00:38

@ Puistola

du erlaubst, dass ich das anders sehe.... als 2-facher Melanom-Patient.

Dein Hinweis....

Nein, diesmal ist es weder die Häufigkeit, noch die Dosis:


konterkarieren die Hautärzte der Hautärzte, die mich genau davor warnen... und damit auch vor einem
3. Melanom.
1 Melanom ist 2-fach metastasiert. Ich galt als .... "Wir müssen bei Ihnen abwarten!" Dass ich da nicht
mehr experimentiere und mich da Häufigkeit und der Dosis stelle, liegt wohl auf der Hand. Ich galt als
high-risk-patient...

Aber... jeder muss sein Risiko selbst einzuschätzen wissen - und da halte ich mich an Häufigkeit und Dosis,
weil es mir wichtig ist - wichtiger auf jeden Fall, als nen gebräunten Ar.... zu haben, um zu zeigen, dass ich auch braun werde.

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Re: Hautkrebsrisiko bei FKK?

Beitrag von www » Mo 22. Jan 2018, 01:32

Die Badehose wird das Risiko nicht verringern.

Das sehe ich ein wenig anders. Deutlich zu sehen bei Menschen die sich in der Sonne MIT Badehose oder Bikini gebräunt haben.
Bei denen sind die bekannten weissen Hautstellen zu sehen, womit zumindest ein bestimmter Prozentsatz bedeutend weniger der UV-Strahlung ausgesetzt war und sich somit auch das Risiko, wenn auch gering veringert!
Wobei der Prozentanteil bei geschlossenen Badeanzügen schon erheblich mehr aus macht.

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