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Skitour

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Skitour

Beitrag von Wolfi » So 11. Feb 2018, 01:32

Leider wird nackt im Schnee fast immer als völlig verrückt dargestellt, was es gar nicht ist. Ich bin langjähriger Skitourengänger und auch durch die Beiträge hier dazu inspiriert worden, das mal nackt auszuprobieren. Meine Lieblingsskitour ist schnell von München erreichbar und sonnig, aber auch bei schlechterer Schneelage geht noch was. Zunächst gehts auf dem Hauptweg ins Tal hinein zum Sattel. Hier ist mir noch jemand begegnet, danach niemand mehr.

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Vom Sattel geht der Anstieg mäßig steil den Nordosthang empor, es ist also morgens sonnig, es hat Schnee und es ist angenehm zu laufen. Ich hab mich dabei wohlgefühlt und musste nicht die Zähne zusammenbeissen.

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Dann geht es auf den Grat hoch, von wo man eine schöne Aussicht auf die umliegenden Berge hat. Es wehte kaum Wind, aber wie vorhergesagt kamen Schleierwolken auf und es zog langsam aber sicher zu. Trotzdem lieb es angenehm für eine ausgiebige Pause.

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Danach hab ich noch einige andere Skitouren ausprobiert mit ähnlichem Erfolg, also mir machts Spaß.

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Re: Skitour

Beitrag von Puistola » So 11. Feb 2018, 08:35

Hallo Wolfi
Ich gratuliere!
Nackt Skitourenlaufen muss immer wieder neu entdeckt werden.
Schön, dass es diesmal Du bist. Ich selbst bin leider nicht mehr dabei,
aber Schneeschuhlaufen hat, zumindest im Aufstieg, was Ähnliches.
Es ist gut, dass Du genügend Ausrüstung im Rucksack dabei hast,
um auch an weniger perfekten Tagen losgehen zu können und um
die Abfahrt sicher zu überstehen.

Puistola Bild

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Re: Skitour

Beitrag von Wolfi » Mo 12. Feb 2018, 00:55

Hallo Puistola,

danke für die aufmunternden Worte. Gerade deine Beiträge waren es natürlich, die mich dazu ermutigt haben haben. Dass man alles in den Rucksack stopfen muss, ist ein bischen blöd, aber das ist noch das kleinste Problem.

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Re: Skitour

Beitrag von Waldläufer » Mo 12. Feb 2018, 01:10

Hehe, sehr toll! Ich war ja auch schon ein paar Mal nackt im Schnee unterwegs, allerdings mangels Berge in erreichbarer Nähe nur zu Fuss beim Joggen.

Marc :)

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Re: Skitour

Beitrag von naturist » Mo 12. Feb 2018, 09:21

Hallo Wolfi
Es gibt nichts besseres als eine Schitour nackt habe ich auch schon öfters gemacht Oben angekommen je nach Temperatur eine Ausgiebige Pause Gemacht danach den Schiern die Felle Ausgezogen ich selbst hab mich meist angezogen besonders bei anspruchsvollen Abfahrten. Von solchen Touren kann ich dann noch Wochen Positive Energie zerren.

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Re: Skitour

Beitrag von Hans H. » Fr 16. Feb 2018, 21:07

Erst einmal @Wolfi; willkommen im Kreis der Nacktiv-Schitourengeher.
" ... angezogen besonders bei anspruchsvollen Abfahrten. " Das ist sicher zu empfehlen. Mit Langlaufschi bin ich zwar mal in einer engen Wegbiegung nackt in weichen Pulverschnee gefallen. Da Sonne war, hat die kurzfristige Kälte nichts ausgemacht, aber bei Touren ist die Abfahrt in der regel schneller und der Schnee nicht unbedingt immer weich. Zuletzt hatte ich brutalen Bruch-Harsch - allerdings war es da zum Ausziehen ohnehin zu kalt und windig. Beim Einbrechen mit den Schi in diese Eisplatten auf der Oberfläche und dem Kampf noch Bögen zu fahren, obwohl es einen wie in Schienen geradeaus zieht, hatte ich schon den Gedanken, wie es wohl wäre, nackt auf solche harten Eisschollen zu fallen ;-)

Und das dicke Gepäck: leider nötig, wenn man eine etwas längere Tour vorhat. Bei kurz geplanten Touren mit nur 1 - 2 Std. Aufstieg habe ich auch schon nur Minimalgepäk mitgenommen, also Trinkflasche, Fotoapparat, eine Sprintershort für den Anfangsbereich ab Parkplatz (auch da gucken die Leute schon blöd), eine lange Tight (eigentlich für Jogging), ein Lauf-T-Shirt aus Funktionsfaser und ein dünnes langärmliges Oberteil für Langlauf. Das hat in der Regel für die Abfahrten gereicht, bis auf ein Mal, als es nach ca. 2 Std. Aufstieg sehr windig wurde und die Sonne weg ging, dass ich mit diesen Sachen schon beim Anziehen nicht mehr warm wurde. Auch in den Handschuhen, die eigentlich nur für Langlauf gedacht waren, wurde es schnell zu kalt. Es war in dem Fall kein größeres Problem, weil ich sehr schnell unten am Auto war. Aber die Abfahrt hat schon gewaltig am ganzen Körper gekühlt - mit der dünnen Tight war es fast, als hätte ich gar nichts angezogen.

Bei einer längeren Tour an der Großglocknerhochstraße zur (knapp nicht erreichten) Passhöhe hatte ich auch mal einen heftigen Wetterumschwung. Die wärmende Sonne war plötzlich weg, heftiger Wind, die Temperatur ohne Sonne -8 Grad und nur 5 min später Schneetreiben. Da hat die Zeit zum Anziehen nicht gereicht! Die Finger wurden total klamm, bevor die Schischuhe nach Anziehen der warmen Schihose und -jacke wieder an den Füßen waren. Da die Abfahrt zur Hälfte nur entlang der Straße verläuft, dauert sie einige Zeit und die warmen Sachen (normaler Schianzug) waren absolut notwendig, auch wenn sie nicht einmal in meinen 1-Tagesrucksack passen, sondern die Jacke außen angebunden werden muss.

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Re: Skitour

Beitrag von Waldläufer » Fr 16. Feb 2018, 22:50

Krass! Cool!

Und da gibt es Leute, die bezeichnen mich als verrückt, weil ich im Schneesturm nackt jogge. Keinen Kilometer vom wärmenden Zuhause entfernt. :lol:

Weiterhin viel Spaß auf euren nackten Skitouren!

Marc

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Re: Skitour

Beitrag von Hans H. » Sa 17. Feb 2018, 23:49

Waldläufer hat geschrieben:Und da gibt es Leute, die bezeichnen mich als verrückt, weil ich im Schneesturm nackt jogge.

Das ist allerdings noch ein Unterschied. Als ich damals bis auf 2270 m Höhe (ein im Schnee kaum erkennbarer Parkplatz an der Großglocknerstraße) bei -8 Grad im Schatten aufgestiegen war, schien die April-Sonne so kräftig, dass mit der zusätzlichen Reflektion vom Schnee nichts von der Kälte zu spüren war, ganz im Gegenteil, das fühlte sich warm an, und ich kam beim Aufstieg ins Schwitzen. Wenn dann jedoch die Sonne hinter einer riesigen tiefschwarzen Wolke verschwindet (die kam plötzlich über den Hauptkamm herüber gezogen) und dann deutlicher Wind aufkommt, dann ist es in wenigen Sekunden so kalt, dass es sehr schnell gefährlich werden kann.

Man hat dann also wirklich äußerste Eile, die Hauptflächen des Körpers warm zu bedecken. Das war als erstes schnell mal die Schijacke, dann schnell raus aus den Schischuhen, auch die Hose an, in die Schuhe wieder hinein und dann nochmals die Jacke aus, eine warme Schicht darunter angezogen, die Hosenträger über die Schultern und die Jacke wieder an. Dann ging es erst einmal mit den Fellen und in der Aufstiegsstellung ein erhebliches Stück abwärts bis an eine Stelle mit etwas Windschutz, denn bei Wind und -8 Grad die Felle mit dem Schutzflies auf den Klebeflächen sauber einzurollen (ich schaffe das nie mit Handschuhen!) das war mir damals zu viel.

Absichtlich nackt im Schneetreiben war ich bisher nur nach der Sauna. Da hält man das ja einige Minuten aus, sogar eine Schneeballschlacht. Nur unter den Fußsohlen beißt es dann bald, wenn man dazu keine Haus-Schlappen angezogen hat.

Aber in einen Graupelschauer bin ich mal nackt im Schwarzwald oberhalb 1000 m geraten. Das war ohne Schi beim Joggen im Frühsommer. Damals war es schwül-warm beim Start. Die Runde hatte 20 Km Länge, und ich war noch 8 Km vom Auto entfernt, als das Gewitter mit Graupelschauer begann. Mit der Zeit lagen über 5 cm Graupel auf dem Boden, also es war echt heftig. Ich hatte in einem Täschchen eine Lauf-Short und ein Lauf-T-Shirt dabei, aber damals noch nicht die heutige Funktionsfaser, die sich nie feucht anfühlt. Beim Start am Parkplatz hatte ich diese beiden Teile zu Beginn auch angezogen und ich hatte gedacht, das würde reichen, falls die Sonne verschwindet.

Der Versuch diese beiden Teile dann zum Schutz anzuziehen erwies sich als ein Fehler. Die Nässe fühlte sich damit kälter an, als ohne. Bis zum Auto wurden nicht nur die Finger extrem klamm, sondern die ganzen Unterarme und noch ein Körperteil wurde unangenehm kalt. Das war das einzige Mal, dass ich nackt direkt bis zum Parkplatz vor einem Ausflugsgasthaus gelaufen bin, aber die tropfnassen Sachen auf dem letzten Stück demonstrativ sichtbar in der Hand gehalten, so dass den Grund jeder erkennen konnte, der mich durch das Fenster sah. Den Autoschlüssel konnte ich mit den klammen Fingern nur noch mühsam im Schloss drehen (damals noch keine Fernbedienung), und bin denn erst einmal mit der Heizung auf Höchststufe losgefahren. Erst etwa 700 Höhenmeter weiter unten hatte ich dann einen kleinen Parkplatz aufgesucht, um mich wieder anzuziehen.

@Waldläufer: Mit der Erinnerung an diese Begebenheit - die aber keinerlei Erkältung zur Folge hatte - habe ich vollen Respekt davor, wenn Du bei Schneetreiben läufst. Aber ich würde empfehlen, dabei nie absichtlich zu weit von der wärmenden Stube entfernt zu bleiben. 8 Km im Graupelschauer waren so ungefähr 7 Km zu viel. Übrigens das Auto-Thermometer hatte bei der Abfahrt 2 Grad angezeigt.

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Re: Skitour

Beitrag von Wolfi » So 4. Mär 2018, 19:29

Ich fahre auch nicht nackt ab. Die Verletzungsgefahr ist zu hoch. Man fährt ja nicht auf einer präparierten Piste, sondern in alpinem Gelände; unter der Schneedecke können sich Überraschungen verbergen. Vielleicht probiere ich es einmal, wenn ich das Gelände gut kenne. Ich sehe es aber auch nicht als Einschränkung an. Am Gipfel muss man sich in der Regel ohnehin anziehen, weil es windet oder weil man nicht allein ist und irgendwann nützt alles nichts mehr, weil man mehr als genug UV Strahlung abbekommen hat. Das war ohnehin meine größte Sorge. Meine Skihose hat lange Reissverschlüsse, die kann ich einfach an- und ablegen, ohne aus den Ski zu steigen.

Nach der Sauna kann man natürlich einiges machen; da hab ich mich auch schonmal im Schnee gewälzt, aber ohne Sauna ist das nicht so mein Ding.


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