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Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Bummler » Mi 21. Feb 2018, 14:50

riedfritz hat geschrieben:
Diese Differenz hat aber auch folgenden Grund: ... bla bla bla ...


Das interessiert mich überhaupt nicht. Wenn ich einen Kühlschrank kaufe mit A+++ dann erwarte ich das die Angabe zum Stromverbrauch stimmt, wenn ich nicht gerade die Kühlschranktür offen stehen lasse. Ich erwarte also nicht einen Traumwert um damit andere Kühlschränke vergleichen zu können, sondern einen Gebrauchswert, an dem ICH mich orientieren kann.

Und wenn dann die Verbrauchsangaben so falsch sind, das ich sie nicht mal unter optimalen Bedingungen erreiche, dann brauchen sie das überhaupt nicht mehr drauf schreiben, weil es nicht stimmt. Volkstümlich nennt man das gelogen.
Deshalb schreiben die Autotester in ihren Testberichten ja auch immer den realen Verbrauch rein.

Das ist doch sinnlos geworden. Da muss sich die EU dann auch mal fragen lassen was das überhaupt noch soll, so eine Vorschrift die nur noch Makulatur ist und von der Industrie zur Falsch-Werbung missbraucht wird.

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von riedfritz » Mi 21. Feb 2018, 15:41

Bummler hat geschrieben:Das interessiert mich überhaupt nicht. Wenn ich einen Kühlschrank kaufe mit A+++ dann erwarte ich, dass die Angabe zum Stromverbrauch stimmt
Viel Vergnügen, dann überprüfe halt mal die Angaben bei Deinem Kühlschrank. Da brauchst Du auch nur eine höhere Temperatur in der Küche und schon stimmt das Ergebnis nicht mehr mit dem Verkaufsprospekt überein!

Viel Grüße,

Fritz

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Ralf-abc » Mi 21. Feb 2018, 16:35

Bummler hat geschrieben:Genau das passiert aber beim Schadstoffausstoß der Autos. Der gemessene hat mit dem realen nichts zu tun, genau wie der Kraftstoffverbrauch.
Das ist im Prinzip das selbe, wie bei den bedarfsbasierten Energieausweisen für Wohngebäude.
Du wirst es niemals schaffen, genau so zu wohnen, dass Dein tatsächlicher Energerbrauch mit dem Energieausweise übereinstimmt. Im Energieausweis werden so viel feste Randbedingungen angesetzt, die in der Praxis einfach nicht passen. Aber um den tats. Energieverbrauch geht es auch gar nicht. Vielmehr geht es darum, eben über die einheitlichen Randbedingungen Wohngebäude miteinander vergleichbar zu machen.
Bei den Kraftstoffverbrauchsangaben geht es im Prinzip auch nur darum, unterschiedliche Fahrzeuge miteinander vergleichbar zu machen.

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Ralf-abc » Mi 21. Feb 2018, 16:40

Hier noch ein paar aktuelle Zahlen zum Klimawandel in D-Land
http://taz.de/Erderwaermung-durch-Klimawandel/!5483035/

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Aria » Mi 21. Feb 2018, 17:23

Ralf-abc hat geschrieben:Bei den Kraftstoffverbrauchsangaben geht es im Prinzip auch nur darum, unterschiedliche Fahrzeuge miteinander vergleichbar zu machen.
Eben, die Prüfbedingungen müssen für alle gelten. Dass die Hersteller ihre Produkte auf diese Prüfbedingungen optimieren, ist nur logisch - woran sollen sie sich sonst orientieren? Nach dem Bekanntwerden des Abgasskandals wurden diese Bedingungen geändert, was aber nicht heißt, dass die Prüfungen jetzt perfekt sind. Fehlerfreie Systeme gibt es nicht, weil sie von fehlerhaften Menschen gemacht sind. Das gilt für alles, was Menschen herstellen oder betreiben oder kontrollieren, etc.

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Ralf-abc » Mi 21. Feb 2018, 17:52

Aria hat geschrieben:Dass die Hersteller ihre Produkte auf diese Prüfbedingungen optimieren, ist nur logisch - woran sollen sie sich sonst orientieren?

Naja, diese Optimierung sollte aber nicht so weit gehen, dass das Fahrzeug im Testzustand nicht mehr alltagstauglich ist.
Beim Test werden z.B. die Reifen höher aufgepumpt, als der empfohlene Betriebsdruck. Ich habe das mal in irgend einer Dokumentation gehört. Ich weiß nicht mehr genau, was das alles war, aber das waren einige "Optimierungen" dabei, mit denen wäre das Auto im Alltag nicht mehr nutzbar. Und das kann einfach nicht sein. Die PKW müssen in dem Zustand dem Test unterzogen werden, in dem die auch an den Kunden ausgeliefert werden. Alles andere ist nämlich wirklich Betrug am Kunden.
Natürlich kann man sich dann auf den Standpunkt stellen, wenn das alle machen, sind die Wagen ja wieder vergleichbar, aber das ändert ja nichts daran, dass es bei solchen Maßnahmen darum geht, den tatsächlichen Verbrauch mit hohem Aufwand zu verschleiern.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Aria » Mi 21. Feb 2018, 18:35

Ralf-abc hat geschrieben:
Aria hat geschrieben:Dass die Hersteller ihre Produkte auf diese Prüfbedingungen optimieren, ist nur logisch - woran sollen sie sich sonst orientieren?
Naja, diese Optimierung sollte aber nicht so weit gehen, dass das Fahrzeug im Testzustand nicht mehr alltagstauglich ist.
Beim Test werden z.B. die Reifen höher aufgepumpt, als der empfohlene Betriebsdruck.
Stimmt: Dies und anderes ist problematisch. Aber jeder Hersteller hat zig-Ausstattungsvarianten des gleichen Fahrzeugs im Programm - welche sollte genommen werden, um mit anderen Herstellern vergleichbar zu bleiben?

Also hat man sich auf die minimale Ausstattung geeinigt - wobei der zu hohe Reifendruck oder nur zu 5% gefüllter Benzintank, um leichter zu sein, Trick sind, die zu unterbinden möglich sein müsste.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Bummler » Do 22. Feb 2018, 10:43

Ralf-abc hat geschrieben:
Bei den Kraftstoffverbrauchsangaben geht es im Prinzip auch nur darum, unterschiedliche Fahrzeuge miteinander vergleichbar zu machen.


Das ist die Argumentation der Hersteller. Genau darum geht es aber nicht, es geht darum den Kraftstoffverbrauch zu senken. Und wenn dann ein Messverfahren dafür ungeeignet ist, dann gehört es in die Tonne. Die Kraftstoffverbrauchsangaben müssen bei "normalem" Gebrauch stimmen. Alles andere ist Augenwischerei.
Mein erstes Auto, das ich nach dem Kraftstoffverbrauch gekauft habe, war ein A 160 CDI. Der war noch mit einem Verbrauch von 5 Litern angegeben und ich habe ihn mit 4,3 Litern gefahren. Da habe ich auch kein Problem damit wenn jemand anders mit dem 6 Liter verbraucht. Das liegt dann wirklich an jedem selbst.
Aber wenn es nicht mehr möglich wird den angegeben Verbrauch zu erreichen, dann ist die Angabe falsch. Ich weiß gar nicht was man darüber noch diskutieren kann.

Das Ziel über die Angabe des Kraftstoffverbrauchs, den Verbrauch zu senken ist verfehlt.
Der Verbrauch wird nicht gesenkt, sondern nur die Angabe zum Verbrauch.
Wie doof muss man denn sein um den Betrug nicht zu erkennen?

Ja weil es nicht um Vernunft geht, sondern um Interessen. Ist schon klar.
Da stand ja gestern in der Süddeutschen auch ein interessanter Artikel drin, wie die Firmen (Marlboro hat damit wohl angefangen) mittels einem Konstrukt von allerlei Maßnahmen die öffentliche Meinung beeinflussen.

Ach hier: http://www.sueddeutsche.de/politik/auss ... -1.3875533

Man nennt das "Paralyse durch Analyse" oder auf Zeit spielen. Diese Vorgehensweise funktioniert normalerweise gut; sie ist für die Hersteller ein Segen. Unter Renditegesichtspunkten ist jeder Tag Verzögerung durch Irreführung, Erzeugung von Skepsis, Ablenkung durch Fehlfährten und Leugnen barer Gewinn ...


So ähnlich funktionieren auch diese Verbrauchsangaben. Unter dem Deckmantel der Vergleichbarkeit und mithilfe eines offiziellen Prüfzyklusses, werden die Käufer belogen.

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Ralf-abc » Do 22. Feb 2018, 11:36

Bummler hat geschrieben:Das Ziel über die Angabe des Kraftstoffverbrauchs, den Verbrauch zu senken ist verfehlt.
Der Verbrauch wird nicht gesenkt, sondern nur die Angabe zum Verbrauch.
Wie doof muss man denn sein um den Betrug nicht zu erkennen?

Absolut richtig - wenn man sich auch nur ein klein wenig mit dem Zustandekommen von Verbrauchszahlen beschäftigt - wenn man also einen potenziellen Betrug als solchen erkennen will - dann erkennt man sofort, dass das eine einzige, riesige Verarsche ist.
Aber der größte Teil der Verbraucher will das gar nicht erkennen. Ganz im Gegenteil - die Menschen wollen völlig unvernünftige Wagen fahren (Sportwagen, SUV etc.) und betteln daher die Automobilindustrie geradezu darum an, dass die passend zu den Wagen irgend welche Zahlen liefert, die es den Käufern ermöglicht, die mit dieser Art Fahrzeug verbundene deutlich größere Umweltbelastung ignorieren zu können.
Diejenigen, die die tatsächlicnen Zahlen kennen wollen, können sich die entsprechenden Informationen beschaffen und wer die Zahlen nicht kennen will, der wird halt auch bedient.

Von daher halte ich es für etwas zu einfach, immer nur auf die Industrie zu schimpfen. Die Verkaufszahlen von SUV zeigt ganz klar, dass große Teile der Bevölkerung es gar nicht anders wollen. Um zu erkennen, dass ein 2to schwerer SUV bei Herstellung und Nutzung wesentlich mehr Ressourcen verbraucht und mehr Schadstoffe ausstößt, als ein Kleinwagen - dafür muss man nun wirklich kein Genie sein. Die Anzahl Käufer, die daraus aber dann bei der Wahl ihres nächsten PKW auch die entsprechende Konsequenzen zieht, die ist doch sehr überschaubar.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Hans H. » Do 22. Feb 2018, 15:31

Hier mal ein Themenwechsel. Zu früherem Zeitpunkt wurde über das Insektensterben und Bienensterben diskutiert. Der Beitrag unter folgendem Link zeigt uns, dass auch dazu nicht alles so ist, wie es in der Presse und in Fernsehdiskussionen breitgetreten wurde.

Der Beitrag ist für alle sehr lesenswert, die zu dem Thema des Insektensterbens und Bienensterbens mit diskutiert hatten:
https://schillipaeppa.net/2017/12/11/de ... em-kasten/

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