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Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Markus/Karin » So 19. Aug 2018, 05:01

Ihr habt alle recht, aber so lange unsere Politiker nach ‚Mist bauen‘ nicht zur Verantwortung gezogen werden, wird sich da nichts ändern. Und damit meine ich, Entzug des Beamten Status und vor allem Wegfall der Beamtenpension. Bei uns bist einmal drin bei dem idiotenhaufen und dann kannst du machen was du willst und bekommst reichlich Kohle dein Leben lang. Aber wichtig ist natürlich, dass die Rentner nicht zu viel bekommen, weil die sind ja das arbeiten schon gewöhnt und können somit bis zum ableben noch Nebenjobs machen.
Ich glaube, das geht nicht mehr lange gut, dann scheppert es wieder einmal kräftig.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von guenni » So 19. Aug 2018, 08:12

mal wieder ein sachlich korrekter, sehr niveauvoller beitrag!

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Zett » So 19. Aug 2018, 11:32

thomy hat geschrieben:Wer hier nach Regulierung ruft, ruft nach Führung und Verantwortungsübernahme, die er selbst nicht mehr hat, oder freiwillig abzugeben bereit ist.
Wir sollten als erstes erkennen, dass wir schon mächtig "reguliert" werden, sprich gehirngewaschen werden und sind, durch Werbung und Unterhaltung. Solange wir nicht an die goldenen Kühe Werbung und Unterhaltung gehen, ändert sich nichts, zumindest nichts zum Besseren.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Aria » So 19. Aug 2018, 11:48

thomy hat geschrieben:Den meisten Deutschen sind die Folgen ihres Energieverbrauchs bewusst, trotz alledem bleiben wir Reiseweltmeister, je weiter, umso besser. Eine polit. Partei, die das per Gesetz ändern will, ist so gut wie weg vom politischen Himmel.
Eben. Deshalb sollten wir realistisch bleiben: Eine Partei, die offen sagen würde, wir müssen uns im Konsum beschränken, wird nicht gewählt. Schon ein Hinweis auf einen wöchentlichen Vegie-Tag hat die Grünen unzählige Stimmen gekostet.

Beispiel: Im Supermarkt gibt es auch von November bis April frische Tomaten, weil der Konsument es so will. Sie schmecken nicht, weil sie in z.B. Holland in riesigen Gewächshäusern ohne Sonne und unter großem Energieaufwand gewachsen sind, aber das scheint uns Konsumenten egal zu sein. Würde die Energie doppelt oder dreifach so viel kosten, würde dieser Unsinn sofort enden oder zumindest auf teure Delikatessenläden in den Großstädten reduziert werden.

Prinzipiell gibt es in den Supermärkten nur das, was sofort und oft gekauft wird, denn Supermärkte können sich teure Läger nicht leisten, die auch klimatisiert werden müssen, um Waren vorzuhalten, die nur sporadisch gekauft werden.

Klar, es gibt Kühlhäuser in Allgäu und Südtirol, die Obst bei konstant 7 Grad und optimaler Feuchtigkeit frisch halten, um es auch im Februar teuer verkaufen zu können. Soweit die Theorie. Aber die Praxis ist, dass die Äpfel im Februar nicht wesentlich teurer sind als im Oktober. Warum? Weil es zu viele Kühlhäuser gibt. Die gibt es, weil sie sich wegen der niedrigen Energiekosten trotzdem rechnen.

Es ist auch Unsinn, wenn man mit dem Auto wöchentlich zum Bauernhof fährt, um dort „regionale“ und „gesunde“ Lebensmittel einzukaufen, denn die Produkte dort sind die gleichen wie im Supermarkt, nur etwas teurer und mit negativer Umweltbilanz belastet, wenn da statt des einen Händler-Lastwagens jeder selbst mit PKW hinfährt.

Aus dem gleichen Grund ist es zweckmäßiger, bei den Onlinehändlern zu bestellen, denn die liefern an viele Kunden mit einem LKW (ein DHL-Fahrer liefert 150 – 200 Pakete täglich aus), der optimale Wege fährt, statt dass sich 150 – 200 Kunden selbst auf den Weg machen, oft die doppelte Strecken brauchen und unnötig die Straßen verstopfen.

Bei allen Dingen gibt es positive wie negative Seiten, was überwiegt ist nicht immer eindeutig.

Fest steht aber, dass in einer globalen Welt nur große Staaten Bedingungen der Produktion und des Handels – und damit indirekt auch die Preise – bestimmen können. China, USA, Russland und die EU sind sicher dazu in der Lage, nicht aber Deutschland oder sonst ein europäischer Staat allein.

Umweltbewusstes Verhalten hat man schon in den Köpfen, aber aktiviert kriegt man es nur über Zwang, d.h. wer gegen die Umwelt handelt, muss dafür höhere Preise bezahlen. Das funktioniert immer.

Noch ein Hinweis auf Hartz IV: Niemand muss in diesem Land hungern, denn man kann mit dem Geld gut auskommen – wenn man selbst kocht. Natürlich, ein Restaurantbesuch ist nicht drin, selbst McDonalds ist zu teuer und zudem ungesund. Aber gerade die minderbemittelten gehen dahin. Weil ihnen der Aufwand, selbst zu kochen, zu groß ist?

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von norbert » So 19. Aug 2018, 11:55

Aria hat geschrieben:Fest steht aber, dass in einer globalen Welt nur große Staaten Bedingungen der Produktion und des Handels – und damit indirekt auch die Preise – bestimmen können. China, USA, Russland und die EU sind sicher dazu in der Lage, nicht aber Deutschland oder sonst ein europäischer Staat allein.


Nein, die Preise für zB Tabakwaren, alkoholische Getränke und Benzin/Diesel gehen in den einzelnen Ländern schon recht weit auseinander, weil diese Waren unterschiedlich besteuert werden.

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Ralf-abc » So 19. Aug 2018, 12:44

Zett hat geschrieben:Wir sollten als erstes erkennen, dass wir schon mächtig "reguliert" werden, sprich gehirngewaschen werden und sind, durch Werbung und Unterhaltung. Solange wir nicht an die goldenen Kühe Werbung und Unterhaltung gehen, ändert sich nichts, zumindest nichts zum Besseren.
Es kommt nur sehr selten vor, aber hier muss ich Zett zustimmen.
Solange wir in der Werbung zu andauerndem Konsum aufgefordert werden (der per se nun mal nicht wirklich umweltschonend sein kann, auch wenn die Konsumgüterindustrie über green-washing versucht, das Gegenteil zu behaupten), ist es von vorne herein zum Scheitern verurteilt, über irgendwelche Regulierungsmaßnahmen zu versuchen, weniger Energiebedarf von oben zu verordnen.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Bummler » Mo 20. Aug 2018, 09:06

Süddeutsche hat geschrieben:Wir müssen uns entscheiden zwischen Kapitalismus und Klimaschutz.


Tja, das Ergebnis ist ja wohl klar, die Entscheidung gefallen, da es niemanden gibt, der ernsthaft den Kapitalismus in frage stellt.
Niemand. Die Menscheit steckt in der Demokratiefalle und schafft sich ab.

Also wird es den Klimawandel geben. Das ist so sicher wie der tägliche Sonnenaufgang.

Was übriegsn m.E. nicht an den Klimaleugnern liegt, sondern an denen, die Kliamschutz verpsrechen und dann doch nicht einhalten.
Ich nenn mal keine Namen. Die wiegen die Leute in Sicherheit und tun so, als würden sie was tun oder tun was nötig wäre. Aber das ist nur Ablenkung und Verdummung.

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von riedfritz » Mo 20. Aug 2018, 10:01

Bummler hat geschrieben:Die wiegen die Leute in Sicherheit und tun so, als würden sie was tun oder tun was nötig wäre. Aber das ist nur Ablenkung und Verdummung.
Eine feine Logik: Schuld sind nicht die, die den Klimawandel leugnen, sondern diejenigen, die zu wenig gegen dessen Auswirkungen tun!
Ich gehe jetzt auch zu den Leugnern, dann trifft mich keine Mitschuld.

Viele Grüße,

Fritz

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Blood Moors » Mo 20. Aug 2018, 10:11

Bummler hat geschrieben:
Süddeutsche hat geschrieben:Wir müssen uns entscheiden zwischen Kapitalismus und Klimaschutz.


Tja, das Ergebnis ist ja wohl klar, die Entscheidung gefallen, da es niemanden gibt, der ernsthaft den Kapitalismus in frage stellt.

Das ist doch totaler Blödsinn. Ich kenne kein einziges sozialistisches System auf der Welt, welches noch existiert oder irgendwann existiert hat, dass es mit dem Klimaschutz in irgend einer Weise ernst genommen hat. Weil der ja (das meistens nicht vorhandene) Geld kostet. Und in kapitalistischen Systemen wäre das Geld dafür vielfach sehr wohl vorhanden, aber es wird lieber anderweitig - meistens unnütz - ausgegeben oder gehortet.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Bummler » Mo 20. Aug 2018, 12:56

riedfritz hat geschrieben:
Bummler hat geschrieben:Die wiegen die Leute in Sicherheit und tun so, als würden sie was tun oder tun was nötig wäre. Aber das ist nur Ablenkung und Verdummung.
Eine feine Logik: Schuld sind nicht die, die den Klimawandel leugnen, sondern diejenigen, die zu wenig gegen dessen Auswirkungen tun!


Wieso? Fritz wenn du etwas gegen den Klimawandel tun willst, dann kannst du das nur mit denen machen, die ihn nicht leugnen. Denn diejenigen, die ihn leugnen werden nichts gegen den Klimawandel machen, jedenfalls nicht freiwillig.

Friewillig werden nur diejenigen etwas machen, die davon überzeugt sind, dass der Klimawandel vom Menschen (mit) verursacht wird und furchtbar wird. Nur sollten diese Leute dann auch wirklich was tun und das nicht nur wollen. Da sehe ich aber nicht oder hast du was davon gehört, dass die Regierung irgend was beschlossen hat?

Wenn sie aber nichts macht, dann ist sie doch nicht besser als die Leute die sowieso nichts machen wollen, sondern schlechter, weil sie so tut als würde sie was machen, dabei macht sie nichts. Das ist doch klar.

Blood Moors hat geschrieben:
Bummler hat geschrieben:
Süddeutsche hat geschrieben:Wir müssen uns entscheiden zwischen Kapitalismus und Klimaschutz.


Tja, das Ergebnis ist ja wohl klar, die Entscheidung gefallen, da es niemanden gibt, der ernsthaft den Kapitalismus in frage stellt.

Das ist doch totaler Blödsinn. Ich kenne kein einziges sozialistisches System auf der Welt, welches noch existiert oder irgendwann existiert hat, dass es mit dem Klimaschutz in irgend einer Weise ernst genommen hat.


Nun zumindest ich habe mal gelesen, dass die Chinesen den Ökostrom massiv fördern. Auch Elektromobilität wird massiv gefördert, oder lies mal hier:
Nun erhöht die chinesische Regierung aber den Druck. Zum Jahreswechsel hat sie den Bau von 553 Automodellen verboten.

https://www.tagesspiegel.de/politik/kam ... 03316.html

So ein Verbot bringt zwar real auch nichts (s. Glühlampenverbot) ist aber mal ein Zeichen das da eine Grenze ist.

Ganz klar ist allerdings, dass es gerade die deutsche Autoindustrie treffen würde und das macht die Regierung nicht, also unsere.

Also kommt der Klimawandel, das ist sicher.

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