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Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von hajo » Mo 16. Jul 2018, 11:25

Bummler hat geschrieben:Also wenn früher die Reichen länger gelebt haben und jetzt die Reichen immer noch länger leben,

WO ist dann der Fortschritt?

Ja genau DA!

Wenn mein Nachbar von der Leiter fällt und sich den Hals bricht, muss ich das dann auch tun?

Lass doch wenigsten diejenigen länger leben, die die Möglichkeiten haben!
Die Toten merken ja nicht einmal, ob sie etwas verpassen oder nicht.

Wenn die "Armen" früher sterben, leiden sie eben nicht so lang.

Wenn die Reichen später sterben, freuen sie sich auch länger.

Sei doch mal Philanthrop!

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Bummler » Mo 16. Jul 2018, 12:08

hajo hat geschrieben:
Bummler hat geschrieben:Also wenn früher die Reichen länger gelebt haben und jetzt die Reichen immer noch länger leben,

WO ist dann der Fortschritt?

Ja genau DA!




Ach so!

Wenn mein Nachbar von der Leiter fällt und sich den Hals bricht, muss ich das dann auch tun?



Nein, du sollst endlich von der Leiter runter kommen. In deinem Alter kriecht man nicht mehr auf Leitern.
Jedes mal wenn ich dein Avatar sehe, zucke ich zusammen.



Sei doch mal Philanthrop!



Aber Hajo, :oops: in meinem Alter?

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von hajo » Mo 16. Jul 2018, 12:33

Bummler hat geschrieben:Nein, du sollst endlich von der Leiter runter kommen. In deinem Alter kriecht man nicht mehr auf Leitern.
Jedes mal wenn ich dein Avatar sehe, zucke ich zusammen.

War gerade noch auf der Leiter, Hecke schneiden.
Aber:
Ja, du hast Recht!

Hab mir ja letztes Jahr erst den Fuß gebrochen.
Beim Treppensturz.
Doch auf Treppen kann ich leider nicht verzichten.
Denn noch hab ich auf die Treppenliftwerbung in der ADAC-Zeitung nicht reagiert. ;)
Bummler hat geschrieben:

Sei doch mal Philanthrop!



Aber Hajo, :oops: in meinem Alter?
Naja, wenn nicht wann, dann jetzt!
In deinem Alter verkürzt sich diese philanthropische Zeit doch gewaltig.

Und die Erinnerung, die uns - vielleicht - nachfolgt...
Die wäre doch dann positiv.

Gut. Wir haben davon nix mehr. :cry:

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Hans H. » Mi 8. Aug 2018, 11:42

Wer hier nicht nur über Leitern, Treppen und Reiche diskutiert, sondern über Eisberge und Klimawandel, sollt das hier lesen:
https://www.spektrum.de/news/antarktis- ... er/1571496

Den stärkeren Schneefall in der Antarktis bei globaler Erwärmung (denn bei minus 20°C ist viel mehr Wasser in der Luft gelöst, als bei minus 40°) hatte ich aus einigen der Theorien noch im Kopf, aber die Hoffnung, der könnte etwas ausgleichen, ist nun wohl auch widerlegt.
Zitat: "Vom Tisch ist dagegen vermutlich die Hoffnung, dass stärkerer Schneefall in der Ostantarktis den Meeresspiegelanstieg bremsen oder gar die Verluste im Westen ausgleichen könne: Laut IMBIE-Team hat die schmelzende Antarktis schon acht Millimeter zum Meeresspiegelanstieg beigetragen."

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Aria » Mi 8. Aug 2018, 17:15

Hans H. hat geschrieben:... aber die Hoffnung, der könnte etwas ausgleichen, ist nun wohl auch widerlegt.
Zitat: "Vom Tisch ist dagegen vermutlich die Hoffnung, dass stärkerer Schneefall in der Ostantarktis den Meeresspiegelanstieg bremsen oder gar die Verluste im Westen ausgleichen könne: Laut IMBIE-Team hat die schmelzende Antarktis schon acht Millimeter zum Meeresspiegelanstieg beigetragen."
Na ja, aber im Satz vor deinem Zitat heißt es: Das Eis der Ostantarktis erscheint nach den Daten stabil, allerdings mit ebenfalls großen Unsicherheiten in beide Richtungen. Und noch weiter davor heißt es: Die Unsicherheiten in den Daten sind deswegen extrem hoch.

Die Formulierungen vermutlich, erscheint und große Unsicherheiten in beide Richtungen besagen für mich: Noch nichts Genaues weiß man, aber man sagt trotzdem was, weil das Publikum nach einem Vierteljahrhundert Forschung wohl Ergebnisse sehen will.

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Ralf-abc » Mi 8. Aug 2018, 18:24

Aria hat geschrieben:Die Formulierungen vermutlich, erscheint und große Unsicherheiten in beide Richtungen besagen für mich: Noch nichts Genaues weiß man, aber man sagt trotzdem was, weil das Publikum nach einem Vierteljahrhundert Forschung wohl Ergebnisse sehen will.

Alternative Erklärungsmöglichkeit:
Die Forscher sagen etwas, weil sie im Klimawandel ein großes Zukunfsproblem sehen, gegen das man jetzt noch etwas unternehmen könnte. Wenn die ihre Untersuchungen für sich behalten, bis das alles einwandfrei bewiesen ist, dann ist es zu spät, um noch etwas dagegen zu tun.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Bummler » Di 14. Aug 2018, 10:31

Wenn der Meeresspiegel steigt, und das wird er, da bin ich mir ganz sicher, dann ist die Kreativität der Menschen gefragt.

https://www.planet-wissen.de/gesellscha ... r-102.html

Schwimmende Häuser! Machen sie in Brandenburg jetzt auch

https://www.reiseland-brandenburg.de/po ... orfer-see/

Nur mal so als Tipp für Leute die vorausschauen.

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Ralf-abc » Di 14. Aug 2018, 10:46

Bummler hat geschrieben:Schwimmende Häuser! Machen sie in Brandenburg jetzt auch
Schwimmende Häuser? - gibt es schon seit Jahrhunderten; nannte man früher Hausboot. Das kann jeder.

Wenn mir jemand ein Konzept für eine schwimmende Kläranlage oder eine komplett schwimmende Bootswerft oder ein schwimmendes Stahlwerk (irgend woher muss der Stahl für die Boote ja kommen) zeigt - das wäre mal wirklich eine Entwicklung, die man als Antwort auf den steigenden Meeresspiegel bezeichnen könnte.
Einfach nur schwimmende Häuser, die aber vollständig abhängig sind von nicht-schwimmenden Betrieben und nicht-schwimmender Infrastruktur - das ist in meinen Augen kein Lösungskonzept

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Aria » Di 14. Aug 2018, 11:45

Bummler hat geschrieben:Wenn der Meeresspiegel steigt, und das wird er, da bin ich mir ganz sicher, dann ist die Kreativität der Menschen gefragt.
Damit bist aber nicht auf einer Linie mit der AfD, die ja negiert, dass der Klimawandel etwas mit menschlichen Tun zu tun hat: Süddeutsche schrieb in einem Kommentar (Noch dürftiger als Gauland kann man sich kaum geben) zu dem Sommerinterview des ZDF – Zitat:

Nach Lösungsvorschlägen zum Klimawandel gefragt, sagte er: "Wir glauben nicht, dass das sehr viel mit menschlichem Tun zu tun hat."

Egal, die Ahnungslosen werden die AfD trotzdem wählen. Vor allem diejenigen, die weit von der Küste und den Flüssen oder Bächen, die sich bei Starkregen in Flüsse verwandeln können, wohnen. Aber nicht einmal das ist sicher, weil die Ahnungslosen nicht nur ahnungslos sind.

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Mecki » Mi 15. Aug 2018, 11:45

@

was Gauland da im ZDF-Interview zum Besten/zum "Schlechten" gab, was wohl eher Nachgeplappertes
des großen Zampano in den USA....der mit der Wuttolle am Kopf, die ER Frisur nennt. Gauland zeichnete
ein erbärmliches AfD-Bild im Interview...ein erbärmliches Bild von Politik an sich!

Gauland und AfD sollten wahrlich nicht als Parameter für politische (Um)-Gestaltung herangezogen werden.
Nicht Gauland und AfD gehören gescholten - die anderen Parteien (und zwar alle) gehören gescholten, die eigene Süppchen kochen, ohne die Menschen zu erreichen, von denen sie (wieder)-gewählt werden wollen.
Die AfD ist das erbärmliche Bild - von erbärmlicher Politik der etablierten Parteien....AUCH der Politik des Klimaschutzes.

Der Klimaforscher Mojib Latif, ein deutscher Meteorologe, sowie Hochschullehrer pakistanischer Abstammung, oder Prof. Harald Lesch zeichnen die Bilder, die viele Politiker immer noch nicht erkennen wollen. Ihren Meinungen zufolge, ist es nicht "5 vor 12".... sondern bereits "kurz nach 12", um etwas verändern zu können, wogegen sich die Schwellenländer, eine Gruppe relativ fortgeschrittener Entwicklungsländer, die aufgrund ihrer hohen wirtschaftlichen Eigendynamik (hohe Wachstumsraten, besonders in der Industrie) beachtliche Industrialisierungsfortschritte erzielen konnten und in ihrem Entwicklungsstand gegenüber den Industriestaaten deutlich aufgeholt haben, Sturm laufen...jetzt noch mit dem Mann im Rücken, der sich
US-Präsident schimpft, dem jede Wahrnehmung von Realität diesbezüglich abgesprochen werden kann!

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