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Dokumente des Gesellschaftlichen Wandels II

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Re: Dokumente des Gesellschaftlichen Wandels II

Beitrag von Nudi » Fr 18. Jan 2019, 19:20

riedfritz hat geschrieben:
Dass dieser leider nicht religiös geprägt ist,
Es gibt aber auch viele, die die religiöse Prägung nicht sehen wollen und den Zusammenhang zwischen stockkonservativ, radikal religiös und undemokratisch geflissentlich übersehen und die Hinweise hierauf jedesmal als unanständig ansehen.

Viele Grüße,

Fritz


Nachdem du mich mal als "Bildungsfernen Proleten" betitelt hast, bekommt du darauf keine Antwort.

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Re: Dokumente des Gesellschaftlichen Wandels II

Beitrag von riedfritz » Fr 18. Jan 2019, 19:36

"Bildungsfernen Proleten"
Gehört nicht zu meinem Wortschatz!

 
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Re: Dokumente des Gesellschaftlichen Wandels II

Beitrag von Tim007 » Fr 18. Jan 2019, 20:15

riedfritz hat geschrieben:
"Bildungsfernen Proleten"
Gehört nicht zu meinem Wortschatz!


Und das würde auch nicht passen, Nudi.

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Re: Dokumente des Gesellschaftlichen Wandels II

Beitrag von Aria » Sa 19. Jan 2019, 16:04

riedfritz hat geschrieben:Es gibt aber auch viele, die die religiöse Prägung nicht sehen wollen und den Zusammenhang zwischen stockkonservativ, radikal religiös und undemokratisch geflissentlich übersehen und die Hinweise hierauf jedesmal als unanständig ansehen.
Ja, das ist leider auch in diesem Forum der Fall: Tim007, guenni und in letzter Zeit auch Nudi melden sich gewöhnlich jedes Mal verteidigend zu Wort, wenn sie meinen, ihre Religion würde angegriffen. Das tun sie selbst dann, wenn es erkennbar ist, dass sie, wie in diesem Fall, davon gar nicht betroffen sind.

Sie sehen wohl, dass das, was Evangelikale auf der ganzen Welt treiben, mitunter nicht gut ist, aber sie erkennen sie immer noch als Christen an, und ein vermeintlicher Angriff auf sie führt bei ihnen automatisch zu einer Abwehrreaktion, die da heißt: Wenn man schon nicht verhindern kann, dass solche Nachrichten Eingang in dieses Forum finden, sollte man zumindest der Überbringerin der Nachricht unlautere Motive unterstellen, damit die Nachricht selbst, nun mit ein wenig Makel behaftet, weniger stark erscheine.

Deswegen antworte ich gewöhnlich nicht mehr selbst auf solche Täuschungsversuche. Vielmehr hoffe ich, dass sich hier welche finden, die das ebenfalls erkennen und in geeigneter Weise reagieren. Deshalb vielen Dank an hajo und riedfritz, die selbst bei Unterstellungen kühl bleiben.


Und nun, was anderes: Wer erinnert sich noch an die Reform der Flensburger Verkehrssünderregister? Da 2014 war viel Getöse im Blätterwald und Fernsehen um diese Reform, aber was hat sie gebracht?

Unter anderem einen zahlenmäßigen Anstieg der in der Datei verzeichneten Verkehrssünder – Zitat aus der heutigen Süddeutschen: Standen zum Reformstart 2014 noch 8,85 Millionen Autofahrer mit Delikten in der Flensburger Kartei, wurden es 2017 schon erheblich mehr, nämlich 10,1 Millionen.

Das ist mit veränderten Kriterien zu erklären: Je schärfer die Kriterien oder die Gesetze werden, desto größer die Zahl derer, die sie verletzen können. Auch das ist ein Indiz für zunehmende Kontrolle des Staates, der natürlich mit solchen Verschärfungen nur auf den veränderten Zeitgeist reagiert. Das hat er auch nach 1968 bis Mitte der 1980er Jahre getan, da allerdings mit Entschärfungen und Milde, die mitunter bis zur Streichung ganzer Strafparagrafen reichte. Seit geraumer Zeit geht es wieder in die Umgekehrte Richtung. Leider.

 
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Re: Dokumente des Gesellschaftlichen Wandels II

Beitrag von Tim007 » Sa 19. Jan 2019, 16:54

Dein Schwarz-Weiß-Denken ist bemerkenswert, Aria.
Und besorgniserregend.

Ich denke nicht in Deinen Kategorien.

 

Re: Dokumente des Gesellschaftlichen Wandels II

Beitrag von hajo » Sa 19. Jan 2019, 17:42

Aria hat geschrieben:Das ist mit veränderten Kriterien zu erklären: Je schärfer die Kriterien oder die Gesetze werden, desto größer die Zahl derer, die sie verletzen können.
Stimmt.

Hätten wir keine Regeln, könnte auch niemand dagegen verstoßen, Polizei, Gerichte und Haftanstalten wären überflüssig.
Steuern könnten gesenkt werden...

Auf der anderen Seite:
"Was du nicht willst, was man dir tu..."
Die Goldene Regel. In allen bekannten Kulturen verbreitet, oft als religiöse Diktion den Mitmenschen - von denen nicht alle freiwillig so zu denken bereit sind - auferlegt.
Dem gesellschaftlichen Handeln jedoch zuträglich und "eigentlich" = im Sinne: "dem Menschen eigen" selbstverständlich.

Wären Menschen so, wie gewünscht, gäbe es keine "Kriterien oder ... Gesetze", die erlassen würden und die man beachten oder gegen die man verstoßen könnte.

Aria hat geschrieben:Auch das ist ein Indiz für zunehmende Kontrolle des Staates, der natürlich mit solchen Verschärfungen nur auf den veränderten Zeitgeist reagiert.
Richtig.

Es wäre an uns allen, solche Verschärfungen zu vermeiden.
Der "Zeitgeist" ist jedoch heute das Selfie: ICH, ICH, ICH.

Was kümmert mich der Rest?
Sollen die anderen doch zu Seite springen.

Wörtlich und übertragen.

 

Re: Dokumente des Gesellschaftlichen Wandels II

Beitrag von hajo » Sa 19. Jan 2019, 17:43

Tim007 hat geschrieben:Dein Schwarz-Weiß-Denken ist bemerkenswert, Aria.
Und besorgniserregend.

Ich denke nicht in Deinen Kategorien.
Ein spannender Diskussionsansatz...

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Re: Dokumente des Gesellschaftlichen Wandels II

Beitrag von Aria » Sa 19. Jan 2019, 18:18

hajo hat geschrieben:
Aria hat geschrieben:Auch das ist ein Indiz für zunehmende Kontrolle des Staates, der natürlich mit solchen Verschärfungen nur auf den veränderten Zeitgeist reagiert.
Richtig.

Es wäre an uns allen, solche Verschärfungen zu vermeiden.
Der "Zeitgeist" ist jedoch heute das Selfie: ICH, ICH, ICH.
Stimmt, doch das ist nur ein Aspekt des Zeitgeistes, seine Rückwärtsbewegung hat schon vor dem Internet- und Handyzeitalter begonnen.

hajo hat geschrieben:
Tim007 hat geschrieben:Dein Schwarz-Weiß-Denken ist bemerkenswert, Aria.
Und besorgniserregend.

Ich denke nicht in Deinen Kategorien.
Ein spannender Diskussionsansatz...
Nicht wirklich, hajo, denn was Tim für Schwarz-Weiß-Denken hält, ist für mich lediglich Tacheles reden: Ich mag es nicht, aus falschen Rücksichten harte Nachrichten in Watte zu verpacken. Mir geht es gegen den Strich, dass bestimmte Leute aus der Historie heraus für sich in Anspruch nehmen, als sakrosankt zu gelten und dementsprechend nur sanft angefasst werden sollen. Diese Forderung beachte ich nicht und nenne auch bei ihnen Ross und Reiter.

 

Re: Dokumente des Gesellschaftlichen Wandels II

Beitrag von Nudi » Sa 19. Jan 2019, 19:17

riedfritz hat geschrieben:
"Bildungsfernen Proleten"
Gehört nicht zu meinem Wortschatz!


Hallo Fritz.
Zuerst mal eine Entschuldigung. du hast das nicht wortwörtlich gesagt, aber durchaus dem Sinne nach.
Wenn du aber sagst, daß es nicht zu deinem Wortschatz gehört, dann erlaube mir dich zu fragen, was du damit
bezwecken willst.
Zur Erinnerung:

www.fkk-freunde.info/viewtopic.php?f=2& ... %2A#p25669

Mfg
Nudi

 
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Re: Dokumente des Gesellschaftlichen Wandels II

Beitrag von Tim007 » Sa 19. Jan 2019, 19:34

Aria hat geschrieben:... was Tim für Schwarz-Weiß-Denken hält, ist für mich lediglich Tacheles reden... und nenne auch bei ihnen Ross und Reiter."


Wie schön für Dich.

Doch schaffst Du es selbst, den Unterschied zwischen "Schwarz-Weiß-Denken" und "Tacheles reden" herauszufinden?
:roll:

Diese Frage ist allerdings keine des "gesellschaftlichen Wandels". Auch in der Politik war und ist es schon immer ein Kennzeichen der Totalitaristen (gewesen), ohne Feindbild nicht auskommen zu können.

Mir persönlich ist es zunächst einmal gleich, was andere glauben oder denken. Der Graben beginnt für mich dort, wo Fanatiker am Werk sind.

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