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Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von guenni » Sa 15. Sep 2018, 21:36

norbert hat geschrieben:Aber von solchen Textstellen im "Buch der Bücher", wie -herrscht über die Tiere- oder -machet die Erde euch Untertan- wurde doch Massentierhaltung und Umweltverschmutzung legitimiert!


dass diese interpretation völliger unsinn ist, wurde hier doch bereits mehrfach mit unterschiedlichen argumenten erläutert.
nur mal so: die bibel ist nicht so ganz einfach zu verstehen wie die bildzeitung.

die diskussion dreht sich im kreis und kann beendet werden!

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von norbert » Sa 15. Sep 2018, 21:56

guenni hat geschrieben:die bibel ist nicht so ganz einfach zu verstehen wie die bildzeitung.

die diskussion dreht sich im kreis und kann beendet werden!


Na wenn das so ist. :roll:

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von norbert » Sa 15. Sep 2018, 22:07

Ich fand nur einige Argumente, zB von Hans und von Ralf und auch von Aria sehr interessant und lese hier gerne mit.
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Bibel und Bild Zeitung sollte man nicht vergleichen, schon von der Auflage her. Da kommt die Bild nicht ran.
Nicht in 2000 Jahren. Keine Chance.
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Aber jetzt mal wieder weg von Bild und Bibel ohne Bilder, aber mit Bildnissen und Gleichnissen, zum Ursprung...äh ursprünglichen Thema, ohne nach Schließen zu rufen?

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Aria » So 16. Sep 2018, 11:28

guenni hat geschrieben:
Aria hat geschrieben:Muss ich euch, guenni und Mecki, wirklich sagen, was Christen – und nicht Atheisten! – mit dem Klimawandel und der Überbevölkerung zu tun haben?

Na denn: Als die Industrialisierung in Europa und Nordamerika begann und damit auch der Klimawandel, war deren Bevölkerung voll christlich – noch bis in die 1930er Jahre hinein war Europa zu 95 % christlich. Die Atheisten spielten bis dahin keine Rolle und auch jetzt sind sie in der Minderheit.

Selbstredend sorgten die Christen auch die ganze Zeit dafür, dass es keine Geburtenkontrolle gab – die überschüssige Kinder mussten in die Neue Welt auswandern oder wurden alle 20 bis 30 Jahre in Kriegen entsorgt. Der erste Weltkrieg war der letzte dieser Art, denn danach bekamen Frauen das Wahlrecht und sorgten in der Folge u.a. dafür, dass Abtreibung nicht mehr bestraft und Empfängnisverhütung erlaubt wird. Unnötig zu sagen, dass das alles gegen den erbitterten Widerstand der christlichen Kirchen erreicht wurde.

Noch Fragen?
welche fragen soll man denn auf diese haarsträubende sichtweise und argumente haben?

eine habe ich:
Ralf-abc hat geschrieben:@Horst,

Thread am besten schließen. Der ist jetzt auf einem Niveau angekommen - da ist nichts mehr zu retten :evil: :evil: :evil:
horst, kannst du der empfehlung von ralf bitte nachkommen?
Statt zu sagen, was an meiner Sichtweise und Argumenten so haarsträubend sei, verlangst du, guenni, den Thread zu schließen. Das ist typisch für Leute, die keine Argumente haben, aber das nicht zugeben wollen - so möchten sie vermeiden, dass das offenbar wird.


norbert hat geschrieben:Ich fand nur einige Argumente, zB von Hans und von Ralf und auch von Aria sehr interessant und lese hier gerne mit.
Danke.

Übrigens hat auch das Negieren des Klimawandels seitens Trump und Konsorten ein Gutes: So beschäftigen sich viel mehr Leute als sonst mit diesem Thema.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von hajo » So 16. Sep 2018, 16:39

guenni hat geschrieben:die diskussion dreht sich im kreis und kann beendet werden!
Du musst dich ja nicht daran beteiligen.

Was gibt dir das Sonderrecht, anderen den Mund zu verbieten?

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Hans H. » So 16. Sep 2018, 18:35

Aria hat geschrieben:Übrigens hat auch das Negieren des Klimawandels seitens Trump und Konsorten ein Gutes: So beschäftigen sich viel mehr Leute als sonst mit diesem Thema.
Ein interessanter Gedanke! Jedenfalls stand das Thema dieses Jahr viel mehr im Vordergrund, als in den letzten Jahren. Natürlich hat die Trockenheit auch dazu beigetragen, aber wenn ich mir so die Themen der letzten Monate überlege, hat das Trump-Geschwätz auch deutlich dazu beigetragen. Die AFD, die sich auch an dieses Negieren angehängt hat, habe ich dabei nicht so deutlich in den Diskussionen wahrgenommen. Vielleicht hat die deutlich weniger Gehör gefunden. Oder ist das nur mein subjektiver Eindruck?

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Mecki » So 16. Sep 2018, 19:11

@ Aria

wenn du behauptest, Anfang des 20 Jh. hätte auch nur EIN Mensch an die schmelzenden Eisberge,
an den Klimawandel oder an Überbevölkerung gedacht....und dass am 95%igen Anteil der Bevölkerung
am Christentum festmachst....guten Morgen.

Als Atheistin bist du recht aktiv, dich für Christentum und Religionen zu interessieren, um ihnen
AUSSCHLIESSLICH Negatives zuzurechnen. Was Atheisten verbrochen haben - oder sind die alle "Engel"?
...ach ja - Atheisten haben keine Engel! - erwähnst du indes mit keiner Silbe.

Was haben Christen denn GUTES auf den Weg gebracht.....was haben Atheisten GUTES auf den Weg gebracht? Auch da kommt von dir gar nichts....denn wenn Christentum/Religionen nur MIST zustande
gebracht haben, müssen Atheisten ja DEN Wohlstand allein zustande gebracht haben....

...du wirst selbst erkennen, dass das ziemlich unrealistisch ist. Wenn Atheisten diese Denke haben,
"den Christen/Religionen" ausschließlich Negatives zuschustern zu wollen....dann ist das ein für mich
ziemlich eng gefasster Horizont....weil weltfremd!

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von hajo » So 16. Sep 2018, 19:31

Mecki hat geschrieben:Was haben - verdammt noch mal - Religionen und Atheisten mit den Eisbergen,
dem Klimawandel und der Überbevölkerung zu tun?
"Religionen und Atheisten" sind Weltanschauungen der Menschen. Zumindest vieler Menschen.
Klimawandel ist zwar nicht ausschließlich eine Folge der Menschheit. In ihrer Schnelligkeit hochwahrscheinlich schon.
Und Überbevölkerung haben wir wohl bei keiner anderen Lebensart - zumindest nicht in dem Umfang und der Schnelligkeit - wie beim Menschen.

Also haben ...

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von hajo » So 16. Sep 2018, 19:44

Mecki hat geschrieben:@ Aria

wenn du behauptest, Anfang des 20 Jh. hätte auch nur EIN Mensch an die schmelzenden Eisberge,
an den Klimawandel oder an Überbevölkerung gedacht....und dass am 95%igen Anteil der Bevölkerung
am Christentum festmachst....guten Morgen.
Wo hat Aria denn das behauptet?

Hab ich wohl überlesen (lese nicht jeden Satz hier).

Ansonsten zu deinem weiteren Wutausbruch:
Alles was Religiöse tun und was Atheisten tun oder jeweils auch unterlassen, hat mit deren Menschsein zu tun.

Dass Menschen aufgrund von Ideen und Vorstellungen durch wenige beeinflussbar sind, sollte zum Konsens gehören und kann momentan im Osten unseres Landes zeitnah verfolgt werden.
Religionen "missionieren" nur zu gern. Denn nur wer viele "Anhänger" hat, hat Macht. Das ist ja auch in demokratischen Gesellschaften so.
Nun ist Missionieren nicht gleich was Schlechtes. Kommt auf die Methode an.

Beispielhaft erinnere ich den - angeblich - heiligen Bonifatius und dessen Fällen der Donareiche oder an Karl dem "Großen" und dessen Zerstörung der Irminsul.

Zudem hat zumindest Aria nicht von AUSSCHLIESSLICH
um ihnen AUSSCHLIESSLICH Negatives zuzurechnen
geschrieben...

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Aria » Mo 17. Sep 2018, 00:08

Fest steht: Im Gegensatz zu anderen Religionen, war das Christentum äußerst erfolgreich mit der Industrialisierung auf Kosten der Umwelt. Zuerst wurden gnadenlos Wälder fast vernichtet – anfangs des 19. Jahrhunderts besaß Deutschland weniger Wald als heute –, dann schaffte man Ersatz: Zuerst mit der Kohle, dann mit dem Erdöl, dies alles unter der Prämisse: Die Erde gehöre eh uns, als Krone der Schöpfung können wir laut Bibel frei darüber verfügen. Die anderen zwei großen Religionen (Buddhismus und Hinduismus) gingen und gehen behutsam mit der Natur um, weil sie, ähnlich wie früher die Heiden in Europa, andere Lebewesen als Gottheiten oder wieder geborene Menschen ansehen.

Nun, das Christentum hat bei uns und in der Neuen Welt die ganze Arbeit geleistet und die Naturreligionen in einem langen Kampf vernichtet – hajo hat ja schon darauf hingewiesen (Bonifatius, Karl der Große) und was in beiden Amerikas geschah, ist dem einen oder anderen sicherlich noch präsent: Wer sich nicht taufen ließ, wurde umgebracht oder gezielt mit Krankheiten infiziert oder der Lebensgrundlage beraubt.

Auf jeden Fall begann mit dem Verbrennen von Kohle und Erdöl das Aufheizen der Erdatmosphäre mit den Folgen, über die wir hier reden. Damals hatte keiner über die Folgen nachgedacht, aber es ist einfach Fakt, dass außer Christen niemand anderes das getan hatte. Das ist kein Zufall, sondern hängt, wie oben gezeigt, mit der Auffassung von Menschen zusammen, wie sie die Natur bzw. die Umwelt sahen bzw. sehen.

Dieser „Erfolg“ der christlichen Welt hatte und hat noch andere Folgen: Die anderen wollten auch an diesem „Erfolg“ partizipieren und starteten ihrerseits Industrialisierungen nach dem Muster der christlichen Welt. Aber das geschah erst 100 und mehr Jahre später: Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Japan, der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der Sowjet Union und der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts China, um hier nur die wichtigsten zu nennen.

Wer meint, diese Darstellung sei nicht richtig, soll eine andere, eigene bringen.

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