Im Vorjahr hatte ich diese FKK-Variante "
Nac_t-Spaziergang" ausprobiert (s.o.) und mit dem Mai-Sommer [= (O)Mega-Hoch über Mitteleuropa] wollte ich dies nun wiederholen.
Der DI nach Pfingsten [26. Mai] war mit um die 30°C am Nachmittag der bislang heißeste Tag des Jahres, sehr ungewöhnlich für einen Mai. Mit einem blauen und wolkenlosen Himmel und 0% Gewittergefahr sollte es sich in der folgenden klaren Nacht weniger stark abkühlen.
Mit einem Sonnenuntergang um 21 Uhr (MESZ) - bereits am Vortag hatte es durch die Lufttrübung eine schöne Färbung über dem Horizont gegeben - wird es nun erst ab 21:30 Uhr langsam "dunkel". Dabei steht der zunehmende Mond mit einer "Ausleuchtung" von 80.2% (
Quelle) bereits hoch am Himmel - um 21:45 Uhr befindet er sich im Süden "im Zenit" (32° Vertikalwinkel) - bevor er erst am WE zum sog. "Mini-Vollmond" wird.
Somit ist es derzeit Abends "eine Stunde länger hell" und ich hatte bei der Anfahrt gleich noch die "
INoffizielle Nacktwander-Möglichkeit "Kaltenbachteiche" (bei Rosenheim, Oberbayern)" mitgenommen. Mit der "Tagesschau" sollten die Fellnasen in ihren Körbchen liegen und die Herrchen bzw. Frauchen auf der Couch sitzen...
So war es dann auch, der kleine Parkplatz war bereits leer und während ich bei etwa 22°C barfuss-bis-zum-Scheitel (nur ein Mini-Rucksack war dabei) entlang der drei (in diesem Jahr abgelassenen)
Kaltenbachteiche spaziert bin, hatten nur die Vögel im Blätterdach ihre Abendkommunikation, ich aber keine textile Begegnung. Damit war ich bestens eingestimmt auf den zweiten Teil.
Also bin ich anschließend etwas weiter "um's Eck" gefahren, um wieder "meine" kleine Rundtour (Kartenausmessung 3,4 km - ca. 45 Min.) zu gehen. Durch das überwiegend freie Gelände (des Mondlichtes wegen) würde mensch sich nackt dort tagsüber wie auf dem Präsentier-Teller befinden, doch bei Dunkelheit sollte es von Zweibeinern einsam und (fast) verlassen sein [nur das um diese Zeit geschlossene Ausflugs-Cafe ist bewohnt].
Kaum bei Dämmerung an der "Auszieh-Bank" angekommen fuhr der Jäger vor (Zufall?), um dort offenbar "nach dem Rechten zu sehen" - und wenig später auch noch der Bauer vorbei, der gerade an diesem späten Abend die Idee hatte, mit "Flutlicht-Beleuchtung" am Traktor noch seine dortigen Mais-Felder zu spritzen.
Inzwischen ist es "dunkel" geworden, als ich mich bereits nach 22 Uhr in entgegengesetzter Richtung gegenüber dem Vorjahr mit dünnen Barfuß-Schuhen (hier des splittrigen Untergrunds wegen) auf die Strecke begebe. Das Thermometer zeigt etwa 19°C bei einer rel. Luftfeuchtigkeit von ca. 70% an, im kleinen Rucksack sind neben "Kleinkram" die kurze Hose mit Slip und eine Dose Rast-Bier verstaut.
Die vorgesehene Runde kann bzw. möchte ich heute nicht gehen, die weitere Umgebung wird durch den Bauern viel heller als der Mond ausgeleuchtet, auch möchte ich mir Geräuschkulisse und Geruch ersparen. Als er zwischendurch zu einem anderen Feld wechselt und mir auf dem Weg entgegenkommt ist praktischerweise gerade ein Schuppen mit Bewuchs daneben, unbemerkt im "Schatten" stehend lasse ich ihn vorbei fahren.
Auf einer "mondigen" (nicht sonnigen) Bank "mit Aussicht" zwitschere ich das Bierchen, es hat sich zwischenzeitlich auf etwa 17°C abgekühlt, aber völlig ohne Wind läßt es sich eine Zeit lang erstaunlich gut aushalten.
Im Bereich eines kleinen Bachs und etwas mehr Bewuchs höre und sehe ich, wie mir etwas Kleines entgegen kommt. Führt um diese nächtliche Zeit tatsächlich noch jemand seinen Hund aus!? Wenige Meter vor mir werde ich vom Gegenüber bemerkt, es dreht um und läuft den Weg zurück - doch im fahlen Mondlicht konnte ich noch einen weißen Streifen im Gesicht erkennen, es war wohl ein "Meles meles" unterwegs.
Als der Weg direkt an einem gespritzten Feld entlang führen sollte, hatte ich umgedreht, denn auch der Teerbelag hatte etwas abbekommen und ein "süßlicher Duft" lag in der Luft. Da hatte ich wohl einen ungünstigen Abend erwischt, dennoch konnte ich dort meinen Eindruck des Nac_t-Spaziergangs erweitern.
Solche Nac_t-Spaziergänge lassen sich überall unternehmen, wo es viel freie Flächen und wenig Zivilisation gibt. Doch um die Wildtiere (und die Jäger?) möglichst wenig zu stören, bietet sich ein größerer Abstand zum Waldrand an. Da es auch sonst kein Schutzgebiet ist, finde ich "meine" ausgedachte Runde grundsätzlich gut geeignet, ich werde dort noch öfter "erkunden" und diese "bei Eignung" ggfs. später hier mal "zum Nachmachen" näher vorstellen. ["
stay tuned"]