von regenmacher » Sa 31. Okt 2026, 15:52
Manch einen muss man vor sich selbst schützen. Sozusagen im Sinne der Fürsorge. Das ist übrigens auch schon der entscheidende Grund, warum ich hier auf die Pflege der örtlichen Wanderwege durch den Zweigverein Wippra hinwies und damit besagten Anreger (von Antragsteller will ich nicht reden) vor der Lächerlichkeit halbwegs bewahren wollte.
Aber wenn es denn unbedingt sein muss:
Verfahren, Nackt in der Stadt explizit zu erlauben hat es schon gegeben. Das aber mit extremst aufwendigem Vorlauf. In Brattelboro - einem Städchen von regionaler Bedeutung im amerikanischen, liberalen Vermont. Geschätzt 10000 Einwohner. Dort erscheint das Blättchen "Reformer", durch das ich freundlicherweise regelmäßig über den Stand der Sache informiert wurde. Im Vorläufer-Forum fkk-freun.de gab es dann sogar eine Reine "Neues aus Brattelboro". Die etwas komplizieten Vorschriften (z.B. Wenn nackt, dann sollte man sich nur bis soundsoviel Fuß der örtlichen Kirche nähern) machten es etwas unpraktisch.
Als dann vollkommen ortsfremde, in einem Fall mit reichlich Metall Behänkte dort auftauchten, die auch schon mal - lese bitte hier jetzt auch zwischen den Zeilen - "seltsame Affinität zu lokalen Jugendlichen zeigten", war es mit der Toleranz der örtlichen Einwohner schnell vorbei und so wurde der nahende Winter mit den entsprechenden Temperaturen genutzt, die "Nackt-Verordnung" zügig wieder verschwinden zu lassen. Ich habe dann auch nicht mehr über die aanr eingeriffen. Heute gibt es (im Sommer) tatsächlich an einem Wasser dort gelegentlich nackt Badende - allerdings nicht mehr die Jugendlichen, mit denen das alles begann, als sie auf dem Parkplatz eines Supermarktes nackt radelten.
Wippra - dafür lege ich sogar beide meiner Hände "ins Feuer" - wird weiterhin ein rund 1000 Seelen-Dorf sein, in dem frende Nackte mehr als ungern gesehen werden.
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