Im öffentlichen Raum (z. B. in Parks) kann das Entblößen theoretisch als Ordnungswidrigkeit („Belästigung der Allgemeinheit“) geahndet werden, wenn sich andere Personen dadurch massiv gestört fühlen. In der Praxis wird „oben ohne“ beim Sonnenbaden im Sommer jedoch meist toleriert, solange es sich nicht um eine gezielte sexuelle Provokation handelt.
Historisch und gesellschaftlich betrachtet, kann man „oben ohne“ als einen Zwischenschritt auf dem Weg zur Freikörperkultur sehen.
Es ist zumindest ein weiterer Schritt in die Richtung der Gewöhnung an Nacktheit. Es normalisiert den menschlichen Körper abseits von sexuellen Kontexten.
Das Zeigen der weiblichen Brust baut die Schamgrenze ab, die auch beim FKK eine zentrale Rolle spielt. Und damit Abbau von unnötigen Tabus.
Eigene Körperakzeptanz gewinnen; den Körper so zu akzeptieren, wie er von Natur aus ist.
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Dennoch für den gänzlichen Schritt zur FKK muss eine Barriere im Kopf abgelegt werden: Für viele Menschen ist das Ablegen des Oberteils eine Komfort-Entscheidung (z. B. für nahtlose Bräune). Das vollständige Entblößen der Genitalien (FKK) erfordert oft eine deutlich größere Überwindung.
FKK ist eine eigene Philosophie der Naturverbundenheit und Gleichheit.
„Oben ohne“ ist im Alltag meist nur eine praktische Modifikation der Badebekleidung. - Interessant wäre, wenn sich „Oben ohne“ generell durch setzten würde; bspw beim Schulschwimmen, wenn dort Mädchen auch nur im Bikinihöschen schwimmen würden.
--- Liebe Grüße, Wilhelm.