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FKK an die nächste Generation weitergeben

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Re: FKK an die nächste Generation weitergeben

Beitrag von nacktundnett1973 » So 12. Jan 2020, 13:51

hmm...also ich bin in einem ziemlich prüden und katholischen elternhaus aufgewachsen. ich hätte mir mehr offenheit und natürlichkeit gewünscht, so im nachhinein. da wäre mir vieles leichter gegangen. ich kann nicht sagen, wie es ist in einer fkk-familie großzuwerden, aber stelle es mir schön vor und beneide jeden um diese erfahrung. aber egal. dafür bin ich jetzt zum fkk gestoßen und weite das nach und nach aus

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Re: FKK an die nächste Generation weitergeben

Beitrag von BOeinNackter » Fr 17. Jan 2020, 15:10

Dieses Thema finde ich sehr interessant und habe mit großem Interesse alle Beiträge gelesen. Es gibt viele Ideen und Erfahrungen. Das ist mal ein lohnender Teil des Forums.

Die Idee, die Freikörperkultur an die nächste Generation weiterzugeben ist mindestens nicht zeitgemäß, wenn es jemals eine gute Idee war.
Immer weniger Kinder übernehmen Beruf, Handwerksbetrieb oder Bauernhof. Die Idee, FKK in Familienvereinen zu organisieren, hat heute in den Vereinen die Folge, dass die Eltern ihren Kindern nachtrauern, denen sie ein so schönes Gelände bereitet hatten.
Es gibt nicht wenige von Ihnen, die Mitgliederwerbung für unnötig halten. Neuen Mitgliedern wird dann lange und immer wieder erklärt, was so üblich ist, was man darf und was man auf keinen Fall tun sollte. Nur wenige Neumitglieder sind von solcher Fürsorge begeistert.
Der Wunsch von Eltern, den Kindern etwas weiterzugeben bleibt natürlich bestehen. Nur was das sein kann, ist die Frage.
Begleiterscheinungen aus dieser Familienorientierung sind das Misstrauen gegenüber Einzelmännern und Homosexualität. Es wird auf Sauberkeit und Ordnung geachtet, was auch jeden Anschein von Erotik ausschließt.
Ideen wie Nacktwanderungen oder gar ein WNBR oder nackter Tanz sind ihnen natürlich ein Gräuel. Vielleicht gehören sie sogar zu jenen, die ihren Kindern die Augen zuhalten würden, wenn sie solcher Nacktheit begegnen würden.
Ich frage mich bisweilen, ob solche Fürsorge nicht auch deren Kinder vertrieben hat. Andererseits halte ich es für völlig normal, dass Kinder nicht alles machen wie die Eltern.
Nicht die restlichen Kinder, Enkel oder Urenkel können die Freikörperkultur weiterführen. Es braucht ganz viele Neuinteressierte, mit anderen Bedürfnissen und Ideen, die den Verein übernehmen.
Sie kommen vielleicht gerade aus Familien, in denen Nacktheit ein großes Tabu ist.
In manchen Vereinen ist solch ein Wandel vielleicht nur möglich, wenn nicht mehr so viele von solchen Alten da sind. Es ist dann also ein knappes Zeitfenster, in dem Neue die Sache übernehmen können.
Ich habe mich früh für FKK begeistert, während es für meine Eltern undenkbar war.
Mit unseren Enkeln, die wir auf unser Gelände oder in Urlaube mitgenommen haben, war es sicher eine schöne Zeit. Sie haben sich aber komische Kommentare von anderen Angehörigen anhören müssen. Auch dass die Eltern nie mitkommen wollten, auch wenn sie so die ersten Schwimmkünste ihrer Kinder verpasst haben, hat den Enkeln sicher nicht gefallen. Alle waren schon relativ früh nicht mehr unbefangen nackt. Dass das bei Kindern so sei, ist ein Gerücht.
Kann man Kindern in solchen Situationen helfen? Ich möchte mit ihnen gern im Gespräch bleiben. Mal sehen, vielleicht lerne ich mit der Zeit etwas darüber, was sich da entwickelt.
Es sind übrigens eigentlich Enkel meiner Frau, die erst durch mich zur FKK gekommen ist.
Meine Tochter kommt gern vorbei und verbringt mal einen nackten Nachmittag. Dabei waren wir früher nur im Urlaub mal nackt baden. Sie hat allerdings so wenig Zeit, dass sich für sie eine Mitgliedschaft kaum lohnen würde. Vereine sind relativ unzugänglich, gemessen an einem Fußball- oder Kleingartenverein.
Wir können selbst mehr für eine Öffnung tun, indem wir von unseren Erlebnissen mit der Freikörperkultur erzählen, jemandem vielleicht mal die Zeitschriften oder Bücher zeigen, auch mit eigenen Bildern freier umgehen, Menschen als Gäste einladen, mal nackt wandern gehen und im nächsten Jahr bei der WNBR in Köln mitmachen. Wer das nicht alles machen möchte, sollte wenigstens jene, die es tun, akzeptieren.

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Re: FKK an die nächste Generation weitergeben

Beitrag von HTJ » Fr 24. Jan 2020, 13:10

nacktundnett1973 hat geschrieben:hmm...also ich bin in einem ziemlich prüden und katholischen elternhaus aufgewachsen. ich hätte mir mehr offenheit und natürlichkeit gewünscht, so im nachhinein. da wäre mir vieles leichter gegangen. ich kann nicht sagen, wie es ist in einer fkk-familie großzuwerden, aber stelle es mir schön vor und beneide jeden um diese erfahrung. aber egal. dafür bin ich jetzt zum fkk gestoßen und weite das nach und nach aus

Also ich bin auch nicht in einer FKK-Familie groß geworden. Ich finde das aber nicht so schlimm. Was ich eher schade finde ist, daß ich als junger Erwachsener und auch gegenwärtig in meinen Verwanden-und Bekanntenkreis der einzige bin der FKK macht. Ich denke, daß man sowieso erst nach der Pubertät seine Einstellung zur Nacktheit findet.

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Re: FKK an die nächste Generation weitergeben

Beitrag von BOeinNackter » Fr 24. Jan 2020, 16:14

Vielleicht findet man diesen Weg auch während der Pubertät. Bei mir war es so. In der Pubertät lösen sich Kinder von ihren Eltern und beginnen eigene Wege zu gehen.
Ich wuchs in einer sehr evangelikalen Umgebung auf, in der es als wesentlich galt, seinen Glauben zu bekennen. Das habe ich dann vielleicht ein wenig leichtfertig, aber aus Überzeugung, auf Nacktheit und meine Vorstellung von FKK angewandt. Da hatte ich lange Probleme mit, auch mit inneren Konflikten, wegen der Ablehnung durch andere. Irgendwann war es normaler, Nacktheit zu befürworten.
Kinder sollten auf Konflikte vorbereitet sein, wenn sie sich der FKK zuwenden. Sie sollten aber auch lernen, wie sie offen und ehrlich damit umgehen.

 
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Re: FKK an die nächste Generation weitergeben

Beitrag von smoothbear64 » Sa 25. Jan 2020, 13:07

Unser Sohn ist fünfzehn und findet FKK und jedwede Form öffentlicher Nacktheit mittlerweile peinlich.
Er ist es von Anfang an gewöhnt, seine Eltern gelegentlich nackt zu sehen.
Im Urlaub sind wir früher fast ausschließlich an FKK-Stränden gewesen.

Wenn wir jetzt nackt aus der Dusche kommen, bekommen wir gleich einen Kommentar.
Ist sicherlich einerseits die Pubertät, andererseits irgendwie eine Zeiterscheinung.
Das befreiende Gefühl der Nacktheit kann diese Generation offenbar nicht nachvollziehen.

Aus meiner Sicht gibt es kein Versäumis der jetzigen (FKK) Generation, wo man das Feeling irgendwie nicht weitergegeben hat oder so.

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Re: FKK an die nächste Generation weitergeben

Beitrag von BOeinNackter » Sa 25. Jan 2020, 22:17

Wenn so ein Junge Kommentare abgibt, kritische, wäre es dann vielleicht eine Idee, die persönliche Freiheit, nackt sein zu dürfen, energisch und klar zu verteidigen? Wäre es möglich, ihn zu fragen, mit Bitte um offene Antwort, was ihn an der Nacktheit seiner Eltern stört? Müssen Eltern sich jetzt schämen?
Ich würde das probieren, in der Hoffnung, dass da was in Bewegung gerät. Zurück zu weichen und auf anständige Kleidung zu achten, fände ich jetzt nicht richtig. Umgekehrt akzeptiert ihr ja wohl auch, dass er darauf achtet, nicht nackt zu sein. Die Frage, ob er schon mal über seine Gründe nachgedacht hat, halte ich aber für erlaubt. Mit wieviel Humor oder Ernsthaftigkeit man dabei vorgeht, ist eine spannende Frage.
Immerhin könnten Eltern ihren Kindern zeigen, dass man Nacktheit auch vertreten und verteidigen kann.

 

Re: FKK an die nächste Generation weitergeben

Beitrag von HaJo » So 26. Jan 2020, 00:46

BOeinNackter hat geschrieben:Immerhin könnten Eltern ihren Kindern zeigen, dass man Nacktheit auch vertreten und verteidigen kann.
Eben.

Bei anderen Erziehungszielen wird ja auch gern die Notwendigkeit des eigenen Vorbildes angeführt...

 
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Re: FKK an die nächste Generation weitergeben

Beitrag von Campingliesel » Do 6. Mai 2021, 22:47

Ich habe mir diesen Thread mal vom 1. bis zum letzten Beitrag durchgelesen. Der geht ja auch schon über mehrere Jahre.

Aus den einzelnen Berichten entnehme ich, daß es wohl immer schwierig ist, bei Kindern und Jugendlichen irgendwann "plötzlich" mit der FKK anfangen zu wollen. Da kommt es wohl sehr auf die einzelne Situation an, ob das klappt oder nicht.

Außerdem kommt natürlich erschwerend dazu, daß man dann oft die einzige Familie ist oder es nur sehr wenige vor Ort gibt, sodaß die Kinder auch wenig Vorbilder haben. Ritter_ Rost sagte ja auch, daß man wenig Austausch mit anderen Eltern hat.

Auch FKKpaar-BaWü sagte, daß Kinder sich an ihrem Umfeld und an gleichaltrigen orientieren, sofern welche da sind. Das ist auch meine Beobachtung.

Der Beitrag von Friedjof

viewtopic.php?f=2&t=4275&start=10#p27082

beschreibt die Situation im Verein genauso, wie es bei uns auch war.

Wir verbrachten als Familie fast jedes schöne Wochenende auf dem Freizeitgelände des Vereins. Wohnwagen-Stellplätze, Schwimmbad, Sauna, schönes Vereinshaus, Spielplatz, Volleyballfelder… Kurzum, alles war bestens und unsere Mädels fühlten sich dort gemeinsam mit mehreren anderen Kindern stets pudelwohl.


Der Unterschied ist, daß meine Eltern ab MItte der 50er Jahre bis zum Tod meines Vaters 2003 im Verein waren, meine Brüder und ich eben bis jeweils 18. Danach lag es nicht an der FKK, sondern am Partner, Berufswahl und Wohnungswechsel, daß wir nicht mehr dabei sein konnten. So lernten unsere KInder dieses leider nicht mehr kennen. Meine Kinder kannten das nur noch von ein paar Urlaubsreisen. Nur meine jüngere Tochter ging sogar noch bis 13 mit meinen Eltern in den Verein, aber dann wurde es ihr zu langweilig, weil einfach Gleichaltrige fehlten.

Was wir Eltern schon die Jahre zuvor bei anderen Familien im Verein beobachteten war die Tatsache, dass die meisten Kinder mit Eintritt in die Pubertät immer seltener ihre Eltern auf das Freizeitgelände begleiteten und irgendwann ganz wegblieben. Bei einigen Kindern machte sich trotz der bis dahin so zwanglos gezeigten Nacktheit plötzlich ein Schamgefühl bemerkbar, welches sich in der Form zeigte, dass einige Mädchen und Jungen plötzlich mit Slip oder Bikini/Badehose über das Gelände liefen.....................usw.


Demnach schätze ich, daß das in den 90ern wohl so war.
Zuvor gab es das zumindest in unserem Verein nie! Ich hörte erst in den 90ern von dieser neuen Entwicklung.
Auch auf unseren Urlaubsplätzen bis in die 80er Jahre gab es niemals irgendwelche Jugendliche, die sich plötzlich was anziehen wollten oder nicht mehr mitkommen wollten.

Zweitens macht die nächste Generation schon lange nicht mehr unbedingt dass, was ihnen ihre Eltern vorlebten. Das war einmal. Unsere Jugend ist heute viel selbstbewusster als in früheren Zeiten. Kinder erlernen heute nicht mehr unbedingt den Beruf ihrer Eltern und gehen deren vorgelebten Hobbys nach. Stattdessen zieht es sie früher als ehemals aus dem Elternhaus, studieren irgendwo auf der Welt und machen ihr Ding. Familienzusammenhalt, Normen und Werte, Traditionen u.a. sind alles Dinge, die zwar noch bei unseren Kindern vorhanden sind, aber nicht mehr den Stellenwert haben wie einst einmal.


Das kann ich auch nicht so generell sagen. Auch wenn wir nicht die Berufe unserer Eltern ergriffen und auch nicht ihre Hobbys, aber an unserer Einstellung zur FKK änderte das nichts. Vor allem nicht bei mir. Ich hatte zwar auch mal eine FKK-Pause, aber nicht wegen der Pubertät, sondern einfach wegen Mangel an Gelegenheiten für FKK-Urlaub. Ab 2002 fing ich damit aber wieder an.
Bei meinen Brüdern lag es beim einen an der Partnerin, die FKK ablehnte, beim anderen wollte er sich nicht nur auf FKK-Urlaube versteifen, sondern richtete seine Urlaubsaktivitäten nach anderen Interessen. Aber FKK konnte da durchaus auch dabei sein. Seine KInder hat er aber dann leider nicht daran gewöhnt.

Dennoch dürfen wir aber darauf hoffen, dass eines Tages FKK wieder seinen Stellenwert in der Gesellschafft erhält, den es mal hatte (nach Möglichkeit einen größeren).


Darauf hoffe ich auch sehr. Und vlt erleben wir das ja doch noch. MIr scheint, daß die jetzige Jugend schon etwas anders denkt.

In diesem Beitrag von Eisbär
viewtopic.php?f=2&t=4275&start=10#p27181

kann ich einiges nicht nachvollziehen:

Heute sind sie älter, haben andere Bedürfnisse und FKK wie sie sich in Deutschland präsentiert ist nicht in der Lage diese Bedürfnisse zu befriedigen.


bis hierher stimmt das noch. Nur wie stellt sich denn die FKK in DEutschland für sie dar?

FKK im herkömlichen Sinne hat für 25jährige mehr Einschränkungen als Bereicherungen zu bieten. 25 sein heißt, mit Freunden per Handy beiläufig zu kommunizieren. Es heißt mal spontan laut und selbstverliebt zu sein, sich zu feiern und in den Mittelpunkt zu stellen.
Es heißt, seine Musik zu hören und es zu genießen, sich auch mal "daneben" zu benehmen.


Dieses kann ich nicht nachvollziehen. Wieso sollte die herkömmliche FKK für 25jährige Einschränkungen bieten. Wieso sollte das bei der FKK ausgeschlossen sein, was sie möchten?
Das, was hier beschrieben wurde, geht auf Textilplätzen auch nicht. DA muß man genauso Rücksicht auf andere nehmen.

Ich würde mir wünschen, dass eine Generation junger FKKler eine neue Form von FKK hervorbringt, wo der Spaß und das Leben im Vordergrund stehen.


DA frage ich mich schon, wie eine neue Form der FKK aussehen soll. Mehr als nackt kann man doch nicht sein. Wir hatten als Jugendliche auch eine Menge Spaß und Leben, ohne irgendwie durch Mittagsruhe, Satzungen und Tradition eingeengt gewesen zu sein. Und auf den FKK-Campingplätzen schon gar nicht.

Unsere Eltern haben genau das getan: "Sie müssen nur zulassen, dass die jungen das selber tun und sich selber mal zurücknehmen" Wir haben uns von uns aus so benommen, daß niemand einen Grund hatte, sich zu beschweren. Laut waren auf den Campingplätzen nicht die Jugendlichen, sondern häufig z..b. die Italiener, die sich bis spät in die Nacht in ihren großen Familien laut unterhielten und von Nachtruhe keine Ahnung hatten.

Eine FKK in der man die Nacktheit als Selbstzweck in den Mittelpunkt stellt und alle anderen Themen als "Off Topic" oder konfliktverdächtig ausklammert, wird sich irgendwann selbst erledigen.


Das sehe ich auch so. Ich muß deswegen auch nicht ständig und überall und ausschließlich nackt sein, wo immer es möglich ist. Ich kann auch mal irgendwo hinfahren, wo es keinen FKK-Platz gibt und wo ich mir nur eine Gegend oder eine Stadt anschauen will.


Ritter_Rost hat geschrieben: Wer behauptet das ändere sich wenn er älter wird, nun, oftmals sind es die Erwachsenen die den Kindern dann einpflanzen man dürfe sich nicht mehr so ungezwungen bewegen, man sei ja nun älter. Solange dies nicht geschieht, woher soll denn der Einfluss kommen, das er sich dann nackt unwohl fühlt?


Genau das habe ich auch schon öfter geschrieben, daß demnach wohl eher die Eltern die Pubertätsprobleme heraufbeschwören, als daß die Kinder von sich aus so reagieren. Ein KInd, das von kleinauf daran gewöhnt ist, hat normalerweise überhaupt keinen Grund dazu. Es sei denn, daß es durch andere in dieser Richtung beeinflußt wird.

Das war in einer Zeit, wo es weder Farbfernsehen noch Computer und Handy gab und wir Kinder noch Mensch ärgere dich nicht und Mau Mau spielten auch kein Problem. Meine Schwester und ich wuchsen in einer FKK- bzw. Naturistenfamilie auf und hatten zu keinem Zeitpunkt unserer Entwicklung Probleme mit dem Nacktsein, auch unsere Freunde nicht.


So war es eben bei uns auch.

viewtopic.php?f=2&t=4275&start=20#p27299

Das würde mich auch interessieren. Und ich habe durchaus den Eindruck, daß das hauptsächlich ein deutsches Problem ist.

Miener Meinung nach liegt das schon am typisch deutschen Schubladendenken, daß so ein großer Unterscheid zwischen der FKK in Vereinen und außerhalb gemacht wird, daß man dem auch noch 2 Bezeichnungen gibt, die eigentlich genau dasselbe bedeuten. Nämlich FKK und Nudismus. Im Ausland gibt es das nicht.

Was machen andere Länder, Frankreich, Belgien, Holland, England, Dänemark, Schweden, Spanien, usw. denn anders, bzw. besser? Ich glaube nicht, daß das an neuen Trends liegt. (Welche Trends sollten das denn sein?)

Sind es die Deutschen an sich, die alles und jedes reglementiert wissen wollen?


Ich glaube, daß es eher das ist. Ich war außer in Frankreich noch nicht in diesen Ländern und kann daher nicht sagen, wie die Leute dort mit den Problemen umgehen, was z.B. die Jugend angeht. Falls es diese Probleme überhaupt gibt. In Frankreich war ich in den 80ern und da gab es diese Probleme genauso wenig wie in Österreich oder in Kroatien.

Friedjof hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass andere Länder "es" besser machen. Ganz im Gegenteil. Was FKK und Nacktsein in der Öffentlichkeit betrifft sind wir Deutschen wahrscheinlich immer noch Weltmeister.


Aber nur die Älteren! Die jungen Leute fehlen ja zu 95 %. Ich glaube, daß der Weltmeistertitel heute nicht mehr berechtigt ist. Das war einmal.

Ich könnte nun noch den ganzen Thread weiter durchmachen. ABer die bisherigen BEispiele zeigen, daß nicht alle Erlebnisse dieselben sind, aber meine auch keine Einzelfälle.

Und daß auch meine Ansichten durchaus nicht so exotisch und alleinig sind wie mich manche hier hinstellen wollen.

Es ist jedenfalls sehr interessant, mal bestimmte Threads von Anfang bis Ende durchzulesen, um zu merken, daß sich sehr vieles hier wiederholt und auch bestätigt, was ich oft schreibe.

Außerdem stellt man dabei fest, wieviele Threads eigentlich schon mal die gleichen Themen und Inhalte hatten und daß so mancher auch nichts Gegenteiliges geschrieben hat als ich.

Was ich damit sagen will, ist, daß diese eingeschworene Gruppe von "Anti-CL"-Scheibern mal öfter zurückblättern sollte und dann dabei feststellen wird, daß sie sich einfach an etwas festgebissen haben, was mich betrifft, und sich damit völlig verrannt haben.

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Re: FKK an die nächste Generation weitergeben

Beitrag von ynda » Fr 7. Mai 2021, 01:07

Campingliesel hat geschrieben:Was ich damit sagen will, ist, daß diese eingeschworene Gruppe von "Anti-CL"-Scheibern mal öfter zurückblättern sollte und dann dabei feststellen wird, daß sie sich einfach an etwas festgebissen haben, was mich betrifft, und sich damit völlig verrannt haben.


Hab ich, grade eben! Zwar wegen der späten Zeit nur so ein wenig quer gelesen, aber es war trotzdem interessant :!:
Denn: Was hab ich gefunden :?: Es wurde beim Umgang und Erleben mit den eigenen Kindern von genau den Dingen
geredet, die von den sogenannten Anti-CL Schreibern auch schon angeführt wurden.
Ich werd mir die nächsten Tage alles genau durchlesen und ich bin sicher, dass 2 Argumente vergangener Diskussionen
gänzlich fehlen oder fast keine Beachtung fanden.

 
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Re: FKK an die nächste Generation weitergeben

Beitrag von Campingliesel » Sa 8. Mai 2021, 14:33

ynda hat geschrieben:
Campingliesel hat geschrieben:Was ich damit sagen will, ist, daß diese eingeschworene Gruppe von "Anti-CL"-Scheibern mal öfter zurückblättern sollte und dann dabei feststellen wird, daß sie sich einfach an etwas festgebissen haben, was mich betrifft, und sich damit völlig verrannt haben.


Hab ich, grade eben! Zwar wegen der späten Zeit nur so ein wenig quer gelesen, aber es war trotzdem interessant :!:
Denn: Was hab ich gefunden :?: Es wurde beim Umgang und Erleben mit den eigenen Kindern von genau den Dingen
geredet, die von den sogenannten Anti-CL Schreibern auch schon angeführt wurden.
Ich werd mir die nächsten Tage alles genau durchlesen und ich bin sicher, dass 2 Argumente vergangener Diskussionen
gänzlich fehlen oder fast keine Beachtung fanden.


DAs liegt aber daran, daß die Beiträge nur von den Eltern geschrieben wurden und nicht von den Jugendlichen z.B. selbst.

Daß man hier ja mal erfährt, was Jugendliche wirklich denken und wollen oder auch damals wollten, habt IHR ja total unterbunden!

HIer gibt man den jungen Leuten ja absolut keine Chance, überhaupt mal zu Wort zu kommen.

Ich habe dieses vorgehabt, aber Dank Euch Großmäulern wurde der Thread ja geschlossen und entfernt. Und nur, weil hier einige unter einer Cl-Phobie leiden und die nicht richtig lesen können, nichts kapieren, aber über alles meckern.

Das ist sehr bedauerlich und beschämend! Ein Armutszeugnis ist das für dieses Forum!

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