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Über den Nutzen von Schutzimpfungen

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Re: Über den Nutzen von Schutzimpfungen

Beitrag von HaJo » Di 14. Jan 2020, 14:17

Ich bin ja selbst so unbedarft und reagiere manchmal auf des Kritz's Beiträge.

Ich versuche das mittlerweile zu unterlassen.

Es trifft mich jedoch, wenn diejenigen hier, die etwas mehr unter der Schädeldecke haben als ich mir je zugestehen möchte, permanent glauben, sich an den ziemlich sinnfreien Äußerungen des Herrn Kritz, hier "Zett", abarbeiten zu müssen, obwohl sie - ob ihrer Intelligenz - längst erkannt haben sollten(!), dass dergleichen ähnlich sinnvoll ist, wie der heimischen Kloschüssel "die Welt" zu erklären...

Mein Vorschlag - nein: meine Empfehlung:

Lasst es.

Lasst ihn - wie mein Vater anlässlich solcher Ideologen gern vorschlug: "am ausgestreckten Arm verhungern" (sinnbildlich gemeint!).

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Re: Über den Nutzen von Schutzimpfungen

Beitrag von Aria » Sa 25. Jan 2020, 15:07

Gestern habe ich auf Arte eine Sendung gesehen, in der es um Epidemien und Pandemien ging in Bezug auf Ebola, Grippe und Zika, aber mittendrin, ab Minute 42 bis 49 ging es auch um Pocken, genauer: Wie sie ausgerottet wurden. Das schaffte man, in dem man in den 1970er Jahren in Indien über eine ganze Stadt mit 600.000 Einwohnern Quarantäne verhing und in 6 Monaten die Bewohner impfte. Aber die Pocken kamen immer wieder zurück, bis sie die Quelle entdeckten: Ein Dorf, aus dem immer wieder infizierten kamen. Da sich deren Häuptling weigerte, die Impfung durchführen zu lassen, überfielen die WHO-Mitarbeiter mit Hilfspersonal nachts das Dorf und impften alle Bewohner zwangsweise.

Das geht heute natürlich nicht mehr, deshalb wird es weiter Epidemien, Pandemien und Endemien geben. Dies auch, weil Menschen in den Tropen nach wie vor so leben wie vor 100 und mehr Jahren. Überall Schmutz und das Leben der Menschen und Tieren zusammen auf engstem Raum. Wenn man das gesehen hat, dann kann man die Mär, die verbesserten hygienischen Verhältnisse hätten die Ausrottung der Pocken bezweckt, nicht glauben.

Hier der Link: https://www.arte.tv/de/videos/058872-00 ... en-feinde/

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Re: Über den Nutzen von Schutzimpfungen

Beitrag von Zett » Sa 25. Jan 2020, 23:17

Aria hat geschrieben:
Zett hat geschrieben:Da wäre als allererstes einmal interessant, warum die Krankheitsrate bis 1965 bei nahe Null war. Hat man bis dahin geimpft und dann nicht mehr?
Nein, man hat für die Zeit vor 1965 keine Zahlen – Zitat aus dem verlinkten Dokument: Die ersten systematisch erfassten Daten zur Mumpsepidemiologie in Deutschland liegen seit Mitte der 1960er-Jahre vor. Ab 1964 wurde die Seuchenbekämpfung in der ehemaligen DDR durch das „Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten beim Menschen“ geregelt, wonach unter anderem auch Mumpserkrankungen und Mumpssterbefälle meldepflichtig waren.
Was soll das Rumgeeier? In dem von Dir als tollen Beleg gebrachten Diagramm sind Daten eingetragen und zwar für 1965 nahe Null Fälle, 1966 ebenfalls noch ganz wenige, bevor 1967 die erste leichte Spitze kommt. Also zumindest 1965 und 1966 lagen Daten vor, sonst wären sie nicht eingetragen.

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Re: Über den Nutzen von Schutzimpfungen

Beitrag von Zett » Sa 25. Jan 2020, 23:30

Hans H. hat geschrieben:
Zett hat geschrieben:Du hattest also die Antwort auf Deine Frage bereits selber mit meinem Zitat gebracht! Die Erkrankungsfälle haben sich durch die Impfung nicht verändert, es wurden nun nur die Hirnhaut- und Hirnentzündungen nicht mehr zur Polio gerechnet. Entsprechend "schön" sieht dann die Statistik aus. Das Thema wird hier seit ein paar Seiten erklärt. Bitte vorher mal lesen - oder das "teufliche" Video anschauen!

Das ist völliger Unsinn, denn in der Statistik der von mir verlinkten Literatur sind alle Fälle von Anfang bis Ende der Statistik enthalten, die durch den Poliomyelitis-Virus verursacht werden. Deine Theorie mit den Hirnhaut- und Hirnentzündungen hat hiermit nichts zu tun.
Woher willst Du diese tolle Information haben, dass anfangs die Hirnhaut- und Hirnentzündungen nicht dazugezählt wurden? Du behauptest das einfach mal so - und dann ist das die Wahrheit, oder?
Wozu nennst Du es "Deine" (= meine) Theorie. Es ist einfach nur das, was jeder in dem Video anschauen kann. Das Video wurde von einigen Ärtzen gemacht. Es ist nicht von mir. Du willst die Aussage der Ärzte zur Statistik mit Deiner Ausdrucksweise besonders negativ erscheinen lassen, indem Du sie mir zuschiebst.

Hans H. hat geschrieben:Wir brauchen also nur darüber zu diskutieren, ob es Dummheit oder betrügerische Absicht des Autors des Videos war.
Wir brauchen also nur darüber zu diskutieren, ob es von Dir nur Dummheit oder niedere Beweggründe sind, die Dich zu Deinen Äußerungen hinreißen.

Hans H. hat geschrieben:
Zett hat geschrieben:Zu dem anderen (franz. Gefangene aufgrund der Impfung - nicht wegen schlechterer Ernährung und Stress durch Gefangenschaft - krank) bringst Du keine Belege, dass das auch stimmt!
Den Beleg hatte ich mit zwei Zitaten gebracht. Einen Unterschid in der Ernährung und im Stress hat es in den beiden verglichenen Gruppen nicht gegeben, oder glaubst Du wirklich, die hätten nur auf einer Seite wochenlang in Schützengräben verbracht und auf der anderen Seite vielleicht im Hotel?
Dümmer geht es wohl nicht!? Du willst allen Ernstes behaupten, dass in Kriegszeiten die gefangengenommenen Feinde genau so behandelt werden und genau den gleichen Stress haben wie die eigenen Soldaten!?

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Re: Über den Nutzen von Schutzimpfungen

Beitrag von Zett » Sa 25. Jan 2020, 23:32

HaJo hat geschrieben:Lasst ihn - wie mein Vater anlässlich solcher Ideologen gern vorschlug: "am ausgestreckten Arm verhungern" (sinnbildlich gemeint!).
Ein selbstverliebter Möchtegern-Intelligenzler ist dazu aber offensichtlich nicht in der Lage :lol:

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Re: Über den Nutzen von Schutzimpfungen

Beitrag von Zett » Sa 25. Jan 2020, 23:50

Aria hat geschrieben:Gestern habe ich auf Arte eine Sendung gesehen, in der es um Epidemien und Pandemien ging in Bezug auf Ebola, Grippe und Zika, aber mittendrin, ab Minute 42 bis 49 ging es auch um Pocken, genauer: Wie sie ausgerottet wurden. Das schaffte man, in dem man in den 1970er Jahren in Indien über eine ganze Stadt mit 600.000 Einwohnern Quarantäne verhing und in 6 Monaten die Bewohner impfte. Aber die Pocken kamen immer wieder zurück, bis sie die Quelle entdeckten: Ein Dorf, aus dem immer wieder infizierten kamen. Da sich deren Häuptling weigerte, die Impfung durchführen zu lassen, überfielen die WHO-Mitarbeiter mit Hilfspersonal nachts das Dorf und impften alle Bewohner zwangsweise.

Das geht heute natürlich nicht mehr, deshalb wird es weiter Epidemien, Pandemien und Endemien geben. Dies auch, weil Menschen in den Tropen nach wie vor so leben wie vor 100 und mehr Jahren. Überall Schmutz und das Leben der Menschen und Tieren zusammen auf engstem Raum. Wenn man das gesehen hat, dann kann man die Mär, die verbesserten hygienischen Verhältnisse hätten die Ausrottung der Pocken bezweckt, nicht glauben.

Hier der Link: https://www.arte.tv/de/videos/058872-00 ... en-feinde/
Der gute Mann spricht davon, dass die Pocken ausgerottet sind, nicht dass sie in direktem Zusammenhang mit der Zwangsimpfung an dem genannten Ort ausgerottet wurden! Da hat wohl einer ganz bewusst etwas suggeriert ohne zu lügen - die Wahrheit bleibt im Dunkeln.

Ein wenig seltsam dürfte es den mündigen Bürger auch erscheinen, warum gerade die Pocken weltweit ausgerottet wurden und die vielen anderen Krankheiten, für die es doch genau so den tollen Impfstoff gibt, nicht. Das sieht nicht zufällig so aus, als sei da ein Virus gegangen wie er gekommen ist - völlig unabhängig von Impfungen?

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Re: Über den Nutzen von Schutzimpfungen

Beitrag von Aria » So 26. Jan 2020, 10:54

Zett hat geschrieben:
Aria hat geschrieben:Nein, man hat für die Zeit vor 1965 keine Zahlen – Zitat aus dem verlinkten Dokument: Die ersten systematisch erfassten Daten zur Mumpsepidemiologie in Deutschland liegen seit Mitte der 1960er-Jahre vor. Ab 1964 wurde die Seuchenbekämpfung in der ehemaligen DDR durch das „Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten beim Menschen“ geregelt, wonach unter anderem auch Mumpserkrankungen und Mumpssterbefälle meldepflichtig waren.
Was soll das Rumgeeier? In dem von Dir als tollen Beleg gebrachten Diagramm sind Daten eingetragen und zwar für 1965 nahe Null Fälle, 1966 ebenfalls noch ganz wenige, bevor 1967 die erste leichte Spitze kommt. Also zumindest 1965 und 1966 lagen Daten vor, sonst wären sie nicht eingetragen.
Auch dir müsste klar sein, dass zwischen der Verabschiedung eines Gesetzes und dessen vollen Wirkung Zeit vergeht, sprich bis auch der letzte Arzt das weiß und der Meldepflicht nachkommt.

Zett hat geschrieben:Ein wenig seltsam dürfte es den mündigen Bürger auch erscheinen, warum gerade die Pocken weltweit ausgerottet wurden und die vielen anderen Krankheiten, für die es doch genau so den tollen Impfstoff gibt, nicht. Das sieht nicht zufällig so aus, als sei da ein Virus gegangen wie er gekommen ist - völlig unabhängig von Impfungen?
Auch das wurde in dem Film erklärt:

Erstens: Im Gegensatz zu vielen anderen Viren brauchen Pockenviren keinen Zwischenwirt – sie werden ausschließlich von Mensch zu Mensch übertragen.
Zweitens: Ein Mensch, der gegen Pocken immun ist – entweder durch die überstandene Krankheit oder durch die Impfung –, scheidet keine Pockenviren mehr aus.
Drittens: Ob jemand gegen Pocken geimpft ist, ist augenscheinlich durch Narben überprüfbar.
Viertens: Diese Impfung – die sog. Vakzination – wurde in Europa schon 200 Jahre praktiziert, bevor man daran ging, auch andere Teile der Welt pockenfrei zu machen.
Fünftes: Die Zwangsimpfung gegen Pocken in diesen Ländern wurde zu einer Zeit durchgeführt, als das, im Gegensatz zu heute, noch möglich war.

All das gilt für andere Krankheiten/Impfungen nicht.

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Re: Über den Nutzen von Schutzimpfungen

Beitrag von Zett » Mi 29. Jan 2020, 22:05

Aria hat geschrieben:
Zett hat geschrieben:
Aria hat geschrieben:Nein, man hat für die Zeit vor 1965 keine Zahlen – Zitat aus dem verlinkten Dokument: Die ersten systematisch erfassten Daten zur Mumpsepidemiologie in Deutschland liegen seit Mitte der 1960er-Jahre vor. Ab 1964 wurde die Seuchenbekämpfung in der ehemaligen DDR durch das „Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten beim Menschen“ geregelt, wonach unter anderem auch Mumpserkrankungen und Mumpssterbefälle meldepflichtig waren.
Was soll das Rumgeeier? In dem von Dir als tollen Beleg gebrachten Diagramm sind Daten eingetragen und zwar für 1965 nahe Null Fälle, 1966 ebenfalls noch ganz wenige, bevor 1967 die erste leichte Spitze kommt. Also zumindest 1965 und 1966 lagen Daten vor, sonst wären sie nicht eingetragen.
Auch dir müsste klar sein, dass zwischen der Verabschiedung eines Gesetzes und dessen vollen Wirkung Zeit vergeht, sprich bis auch der letzte Arzt das weiß und der Meldepflicht nachkommt.
Wenn die Daten nichts taugen, sollte man sie auch nicht veröffentlichen - und sich auch nicht darauf berufen: Wenn die ersten beiden eingetragenen Daten nur aufgrund mangelnder Datenerhebung entstanden sind, dürften sie nicht mit aufgeführt werden. Und es stellt sich damit auch die Frage: Wie genau sind die anderen Daten erhoben? Wer es bei den ersten beiden offensichtlich nicht so genau nimmt, nimmt es mit den anderen auch nicht so genau.
Aria hat geschrieben:
Zett hat geschrieben:Ein wenig seltsam dürfte es den mündigen Bürger auch erscheinen, warum gerade die Pocken weltweit ausgerottet wurden und die vielen anderen Krankheiten, für die es doch genau so den tollen Impfstoff gibt, nicht. Das sieht nicht zufällig so aus, als sei da ein Virus gegangen wie er gekommen ist - völlig unabhängig von Impfungen?
Auch das wurde in dem Film erklärt:

Aria hat geschrieben:Erstens: Im Gegensatz zu vielen anderen Viren brauchen Pockenviren keinen Zwischenwirt – sie werden ausschließlich von Mensch zu Mensch übertragen.
Bei welchen "vielen" Krankheiten, gegen die geimpft wird, brauchen denn die Viren Zwischenwirte? Und was hat das mit deren Verschwinden oder mit der (Un)wirksamkeit des Impfstoffes zu tun?
Aria hat geschrieben:Zweitens: Ein Mensch, der gegen Pocken immun ist – entweder durch die überstandene Krankheit oder durch die Impfung –, scheidet keine Pockenviren mehr aus.
Bei welcher Krankheit, gegen die geimpft wird, scheidet denn der Mensch Viren aus, obwohl er gegen die Erkrankung immun ist?
Aria hat geschrieben:Drittens: Ob jemand gegen Pocken geimpft ist, ist augenscheinlich durch Narben überprüfbar.
Die Impfquote wird wohl eher nicht durch Körperkontrolle festgestellt. Was sollen die Narben also für einen Einfluss haben?
Aria hat geschrieben:Viertens: Diese Impfung – die sog. Vakzination – wurde in Europa schon 200 Jahre praktiziert, bevor man daran ging, auch andere Teile der Welt pockenfrei zu machen.
Soll das heißen, die Impfungen wirken erst nach 200 Jahren?
Aria hat geschrieben:Fünftes: Die Zwangsimpfung gegen Pocken in diesen Ländern wurde zu einer Zeit durchgeführt, als das, im Gegensatz zu heute, noch möglich war.
Wo steht, dass weltweit 100 Prozent der Menschen oder zumindest fast 100 Prozent gegen Pocken geimpft wurden? Das glaubst Du doch selber nicht!
Aria hat geschrieben:All das gilt für andere Krankheiten/Impfungen nicht.
An welcher Stelle in Deinem Film sollen die 5 Punkte erklärt worden sein? Kann mich nicht erinnern, dass sie genannt wurden.

Man kann mit der großen Lupe suchen, um doch noch irgenwo einen scheinbaren, klitzekleinen Beleg herauszukitzeln, dass eine der Imfpungen doch ein wenig gewirkt hat - siehe auch den Link von Hans H.
Unbestritten bleibt immer, dass die großen Krankheiten immer mit Krieg und Elend gekommen und danach gegangen sind - und zwar in wesentlich größerem Ausmaß als man beim besten Willen und mit zwei Augen zudrücken den Impfungen einen positiven Nutzen zusprechen könnte. Wer diesen Fakt verleugnet, ist ein blind höriger, mediengeschädigter Impfgläubiger, kein mündiger Bürger.

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Re: Über den Nutzen von Schutzimpfungen

Beitrag von Aria » Do 30. Jan 2020, 23:57

Zett hat geschrieben:Wenn die Daten nichts taugen, sollte man sie auch nicht veröffentlichen - und sich auch nicht darauf berufen: Wenn die ersten beiden eingetragenen Daten nur aufgrund mangelnder Datenerhebung entstanden sind, dürften sie nicht mit aufgeführt werden.
Man hat alle Daten veröffentlich, die da sind. Das ist auch richtig so: Wenn sie das nicht gemacht hätten, würde man mit dem Vorwurf kommen, sie verheimlichen etwas.

Zett hat geschrieben:
Aria hat geschrieben:Erstens: Im Gegensatz zu vielen anderen Viren brauchen Pockenviren keinen Zwischenwirt – sie werden ausschließlich von Mensch zu Mensch übertragen.
Bei welchen "vielen" Krankheiten, gegen die geimpft wird, brauchen denn die Viren Zwischenwirte? Und was hat das mit deren Verschwinden oder mit der (Un)wirksamkeit des Impfstoffes zu tun?
Gelbfiebervirus wird z.B. von Mücken nicht nur übertragen, es kann sich in deren Magen auch vermehren, so dass beim nächsten Stich die Konzentration der Viren im Speichel der Mücke groß genug ist, um Menschen und andere Primaten infizieren zu können. Das gleiche gilt auch für Dengue- und Chikungunyafieber. Weitere durch Tiere auf Menschen übertragbare Viruserkrankungen sind (eine Auswahl): Vogelgrippe, Tollwut, SARS, Hepatitis E, Herpes B, Ebola, Marburg-Virus, Mumps, Hantavirus-Erkrankungen, Coronavirus etc.

Siehe dazu auch dieses Dokument: https://www.uni-bonn.de/neues/102-2012 - daraus ein Zitat:

Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich gefährliche Viren nicht so leicht ausrotten lassen wie bislang angenommen. Denn um einen Erreger dauerhaft durch Impfungen aus der Bevölkerung zu entfernen, darf es keine Wirte im Tierreich geben, aus denen heraus es zu einer Neuinfektion kommen kann.


Zett hat geschrieben:Bei welcher Krankheit, gegen die geimpft wird, scheidet denn der Mensch Viren aus, obwohl er gegen die Erkrankung immun ist?
Kinderlähmung wird von Viren verursacht, was aber nicht bei jedem Menschen zum Ausbruch der Krankheit führt. Dennoch scheiden diese Menschen diese Viren aus und tragen so dazu bei, die Krankheit zu verbreiten. Hepatitis B Virus ist auch nach überstandener Krankheit oder Impfung noch im Köper präsent und ist somit eine Infektionsquelle. Anderes: Noroviren werden z.B. auch 4 Wochen nach der Infektion/Heilung noch ausgeschieden, bei Personen mit geschwächtem Immunsystem auch über Jahre hinweg. Das gleiche gilt für Rotaviren.

Zett hat geschrieben:Die Impfquote wird wohl eher nicht durch Körperkontrolle festgestellt. Was sollen die Narben also für einen Einfluss haben?
Ob jemand gegen Pocken geimpft, d.h. dagegen immun ist, kann durch einfache Sichtkontrolle festgestellt werden. Bei anderen Viruserkrankungen muss man den Leuten Blut abnehmen und erst in einer Laboruntersuchung feststellen, ob sich darin Antikörper befinden.

Zett hat geschrieben:
Aria hat geschrieben:Viertens: Diese Impfung – die sog. Vakzination – wurde in Europa schon 200 Jahre praktiziert, bevor man daran ging, auch andere Teile der Welt pockenfrei zu machen.
Soll das heißen, die Impfungen wirken erst nach 200 Jahren?
Selbstverständlich nicht. Aber da in Europa schon so lange gegen die Pocken geimpft wurde, gab es Pockenviren hier nur noch dann, wenn sie aus anderen Teilen der Welt nach Europa gebracht wurden. Aber diese Pockenerkrankungen blieben isoliert, weil sich das Virus aufgrund der hohen Impfquote in der Bevölkerung Europas nicht verbreiten konnte.

Zett hat geschrieben:
Aria hat geschrieben:Fünftes: Die Zwangsimpfung gegen Pocken in diesen Ländern wurde zu einer Zeit durchgeführt, als das, im Gegensatz zu heute, noch möglich war.
Wo steht, dass weltweit 100 Prozent der Menschen oder zumindest fast 100 Prozent gegen Pocken geimpft wurden?
Wie in dem Film geschildert, hat man in jahrelangen Kleinarbeit nach und nach alle Infektionsherde gefunden, die betreffende Bevölkerung dort solange (zwangs)geimpft, bis keine Krankheitsfälle mehr auftauchten. Und weil Pockenvirus nur von Mensch zu Mensch übertragbar ist, reicht es diese Krankheitsherde zu eliminieren, d.h. irgendwann gab es keinen Menschen mehr, der Pocken hätte.

Zett hat geschrieben:
Aria hat geschrieben:All das gilt für andere Krankheiten/Impfungen nicht.
An welcher Stelle in Deinem Film sollen die 5 Punkte erklärt worden sein? Kann mich nicht erinnern, dass sie genannt wurden.
Nicht alles wurde in dem Film genannt – man hat ja auch eine Allgemeinbildung oder kann Sachen nachlesen, oder?

Zett hat geschrieben:Unbestritten bleibt immer, dass die großen Krankheiten immer mit Krieg und Elend gekommen und danach gegangen sind - und zwar in wesentlich größerem Ausmaß als man beim besten Willen und mit zwei Augen zudrücken den Impfungen einen positiven Nutzen zusprechen könnte.
Nein. Gerade das mit Pocken in Indien beweist das Gegenteil: Die Leute dort leben immer noch im Elend und unbeschreiblichen hygienischen Zuständen und die Pocken sind nicht mehr da.

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Re: Über den Nutzen von Schutzimpfungen

Beitrag von Seelöwe » So 2. Feb 2020, 09:36

Vielleicht mal etwas zum Lesen und Nachdenken für alle Verschwörungstheoretiker und Impfgegner:
https://www.mimikama.at/allgemein/nein-du-hast-nicht-die-wissenschaft-widerlegt/
Grüße vom Seelöwen!

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