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Plakat-Kampagne „Ich bin nackt – na und?!“

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Re: Plakat-Kampagne „Ich bin nackt – na und?!“

Beitrag von Arno Nühm » So 1. Mär 2026, 19:12

regenmacher hat geschrieben: Das konntest du z.B. vor wenigen Jahren bezüglich des Nacktwanderns erleben:

Stimmt. Bezüglich des Nacktwanderns scheint die mediale Präsenz (im weitesten Sinne - ich würde auch einschlägige Foren und Webseiten dazuzählen) wirklich was bewirkt zu haben.

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Re: Plakat-Kampagne „Ich bin nackt – na und?!“

Beitrag von Neue Freiheit » So 1. Mär 2026, 19:15

Bei den Männern ist FKK - aus meiner Sicht - nicht so das Drama. Aber bei den Damen. Wenn man diese davon überzeugen kann, dass der eigene Körper nicht so aussehen muss, wie oft in den Medien dargestellt, könnten die Plakat-Kampagnen sicherlich noch mehr erreichen.

 
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Re: Plakat-Kampagne „Ich bin nackt – na und?!“

Beitrag von Arno Nühm » So 1. Mär 2026, 22:16

Neue Freiheit hat geschrieben:Bei den Männern ist FKK - aus meiner Sicht - nicht so das Drama.

Angesichts von Studien / Umfragen, welche den Anteil von FKK-Anhängern unter Männern in Deutschland im Bereich von 3% schätzen, halte ich die Aussage für etwas optimistisch.

Neue Freiheit hat geschrieben:Aber bei den Damen.

Ok, da stand was von 1% in der Studie an die ich denke ...

Neue Freiheit hat geschrieben: Wenn man diese davon überzeugen kann, dass der eigene Körper nicht so aussehen muss, wie oft in den Medien dargestellt, könnten die Plakat-Kampagnen sicherlich noch mehr erreichen.

Das ist sicherlich ein Aspekt - von vielen. Wobei es vielleicht mehr bringen würde, diejenigen von einem realistischeren Körperbild zu überzeugen, die es sich anmaßen (Frauen-)Körper öffentlich zu kommentieren.
Aber ich befürchte, wenn man die M/F-Diskrepanz beim FKK reduzieren will, müsste man recht grundlegende Dinge in der Gesellschaft verändern :(

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Re: Plakat-Kampagne „Ich bin nackt – na und?!“

Beitrag von Hannes 2.0 » Di 3. Mär 2026, 01:42

Wenn ich mich bei den jungen Leuten umhöre, ist FKK oder Nacktheit in der Öffentlichkeit kein Thema.
Ich glaube auch nicht, dass es eine positive Entwicklung innerhalb der Gesellschaft in Sachen FKK
und dem damit verbundenen natürlichen Umgang mit der eigenen Nacktheit und der, der Anderen geben wird.
Für mich persönlich ist das auch kein Problem, denn ich war noch nie an Mainstream-Themen interessiert.
Eher im Gegenteil: Wenn alle ins Kino gerannt sind, um einen bestimmten Film zu sehen,
bin ich lieber draußen geblieben. Ähnlich habe ich es mit der Mode im textilen Bereich gehalten.
Mich machen Massenphänomene eher misstrauisch.

Für mein eigenes Wohlbefinden brauche ich keine Bestätigung.

 
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Re: Plakat-Kampagne „Ich bin nackt – na und?!“

Beitrag von Arno Nühm » Di 3. Mär 2026, 08:44

Hannes 2.0 hat geschrieben: Für mein eigenes Wohlbefinden brauche ich keine Bestätigung.

Bestätigung vielleicht nicht, aber zumindest Toleranz wäre schon nicht schlecht. Ich fände es durchaus angenehmer, wenn man offener mit dem ganzen Thema umgehen könnte und z.B. sich keine Waffel machen müsste, was die Verbreitung von Nacktbildern angeht.

Ein zweiter Punkt ist natürlich auch dass es mit weniger FKK-Anhängern auch weniger (offizielle) FKK-Möglichkeiten gibt. Siehe z.B. die beiden Threads über geschlossene FKK-Zeltplätze, das Verschwinden von FKK-Zeiten in Bädern / Thermen, das ganze Thema "Textilsaunen" u.s.w.

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Re: Plakat-Kampagne „Ich bin nackt – na und?!“

Beitrag von Bummler » Di 3. Mär 2026, 10:32

Das ist ja eine nette Kampagne. Wirklich interessant.
Allerdings, denke ich, auch wirkungslos.
Schon allein der Überhang an alten nackten Männern auf den Plakaten macht die Sache nicht gerade attraktiv.
Die Texte sind allesamt (jedenfalls was ich gelesen habe) toll formuliert. Nur die Reichweite wird definitiv nicht ausreichen um etwas zu erreichen.
Und falls sich die Sache doch irgendwie ansatzweise etablieren sollte, dann wird es garantiert eine Gegen-Kampagne geben.
Das einzige Pfund, das ich sehe, ist das Nacktheit nicht verboten ist. Nur sollte man das auch nicht breit treten, weil dann ein Verbot möglicherweise erfolgt.

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Re: Plakat-Kampagne „Ich bin nackt – na und?!“

Beitrag von Hannes 2.0 » Mi 4. Mär 2026, 22:58

Ich bin da weitaus positiver gestimmt.
Jede noch so kleine Aktion, die das Thema Nacktheit in den Vordergrund rückt, ist zu begrüßen.
Auch kleine Schritte in die richtige Richtung sind eine gute Sache!

Für mich geht es hier auch nicht in erster Linie um Attraktivität, sondern darum, das Thema
lebendig zu halten.

Ich habe mich schon mit mehreren Menschen über diese spezielle Aktion ausgetauscht,
ganz unverblümt und unmittelbar und ich bin dankbar für den Anlass, so einfach mal über
den Wunsch vieler (mich eingeschlossen), ab und zu nackt zu sein, sprechen zu können.

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Re: Plakat-Kampagne „Ich bin nackt – na und?!“

Beitrag von Dirk-FKK » Do 5. Mär 2026, 12:02

Moin,

die Kampagne ist nicht schlecht, habe es heute auch in der Post von GNG gehabt.

nackige Grüße
Dirk

 
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Re: Plakat-Kampagne „Ich bin nackt – na und?!“

Beitrag von Melanie Dellmann » So 5. Apr 2026, 14:49

Jede Aktion ist zu begrüßen. Aber es gibt so viele Aktionen zu so vielen Themen, da ist nicht allzu viel Erfolg zu erwarten, weil zu viel im Umlauf ist zu ganz anderen Sachen. Und so ein Buch gab es glaube ich auch für NRW oder Köln, da wurde die Kamera weiter gereicht. Oder es war angedacht so ein Buch. Was aus dem Projekt wurde weiß ich nicht.

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Re: Plakat-Kampagne „Ich bin nackt – na und?!“

Beitrag von regenmacher » So 5. Apr 2026, 20:51

es gibt so viele Aktionen zu so vielen Themen, da ist nicht allzu viel Erfolg zu erwarten
Es kommt darauf an, wie "Erfolg" definiert wird.
Hier wieder der Hinweis: Es geht bei einer solchen Plakataktion nicht nur um die Wirkung auf "Externe", sondern auch um die Kraft, die solch ein Projekt auf die Beteiligten selbst ausübt. Das Mitwirken an solch einer Plakat-Aktion wird sie ein wenig stolz machen. In gewissem Sinne wird es zu einem Teil zu ihrem Projekt. Dies ist in meinen Augen sogar noch viel bedeutsamer, als hier angenommen wird. Dazu ein Beispiel: Ein (ehemaliges?) Forumsmitglied - mit einem berühmten Nachnamen - war einmal an einer Tunick-Aktion in Düsseldorf beteiligt. Eines der Fotos wurde im Stern abgedruckt. Er war stolz darauf - was man leicht daran ablesen konnte, dass er mit Freude vernahm, dass seine Arbeitskolegen ihn auf dem Foto erkannten.

Und so ein Buch gab es glaube ich auch für NRW oder Köln, da wurde die Kamera weiter gereicht. Oder es war angedacht so ein Buch. Was aus dem Projekt wurde weiß ich nicht.
Von einem inzwischen vergriffenen Buchprojekt (für Berlin) dieser Art berichtete ich in diesem Thread. Eine etwas aktuellere Buchreihe wird von Sander, dem Wald- und Hof-fotographen des DFK, gestaltet. Immerhin ist wohl inzwischen die 5. oder 6. Folge dieser "Nackedei"-Buchreihe erschienen - meines Wissens nach mit von ihm selbst gefertigten (oder zumindest kuratierten) Fotos. Deren taktische Ausrichtung ist an den Titelfotos der DFK-Zeitschrift abzulesen.

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