Barfuß ist einfach eine Übungssache. Es bildet sich eine stärkere Lederhaut und damit lässt es sich gut auf vielen Untergründen gehen (siehe Katzen, Hunde & Co).
Am Fels ist es oft einfacher als anderswo. Mühsam kann sein: Schotterstraße, sehr alter, ausgewaschener Asphalt (extrem!!!), Kastanienwälder, Waldränder in niederen Regionen (sind oft sehr viele dornige Gewächse am Boden)...
Ich finde, es passt zum Nacktsein barfuß besser als steigeneisenfeste Bergschuhe.
Wie schon oft hier geschrieben: Ich kann nur mehr längere Strecken schmerzfrei gehen, wenn ich mit dem Zehenballen auftrete. Das geht barfuß am einfachsten. Natürlich funktionieren auch manche "Barfußschuhe". Ich verwende im Abstieg auch öfters die Sockenschuhe. z.B. auch jetzt in der Übergangszeit. Mit den kleinen Noppen an der Sohle sind sie doch deutlich weniger rutschig als die nackte Fußsohle auf Schnee oder nassen, erdigen Böden. Andererseits bin ich bei vielen Untergründen barfuß sicherer, weil ich bewusster, achtsamer auftrete und deutlich weniger rutschgefährdet bin. (da hatten wir hier schon unendliche Diskussionen. Das ist für Schuhgeher einfacher unvorstellbar.)



