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Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von HaJo » Do 12. Sep 2019, 14:03

Bummler hat geschrieben:So da habe ich es euch mal wieder gezeigt!
Hmm...

Was genau jetzt?


... bezogen auf Mehltau (also z.B. Eisberge) ...

... bezogen auf Milch (also z.B. Klimawandel) ...

... Kinder (also z.B. Überbevölkerung) ...


?

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Hans H. » Do 12. Sep 2019, 21:53

Bummler hat geschrieben:Gestern musste ich nach Neuruppin. Die Autobahn ist eigentlich gar kein Autobahn, sondern eine Baustelle.

Da war ich wenige Tage vorher, aber mit der Bahn. Der Regionalzug hatte 10 Min. Verspätung. Das wäre ja eigentlich nicht so schlimm. Aber dort in dieser Provinz wartet der Bus nicht auf den nur stündlich kommenden Zug. Der Bus war weg und fuhr auch nur stündlich! So musste ich mich für den Rest des Weges abholen lassen. Selbst mit den Baustellen wäre es wohl auf der Autobahn schneller gewesen.

Wer von den Politikern glaubt denn, bei derart unkoordiniertem ÖPNV die Menschen überzeugen zu können, öfter den PKW stehen zu lassen?

 
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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von norbert » Do 12. Sep 2019, 22:16

Hans H. hat geschrieben:..

Wer von den Politikern glaubt denn, bei derart unkoordiniertem ÖPNV die Menschen überzeugen zu können, öfter den PKW stehen zu lassen?

Das ist ein großes Problem, vor allem im ländlichen Raum.
Ich komme ohne PKW auch nicht auf meine Arbeit.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von HaJo » Do 12. Sep 2019, 23:04

Hans H. hat geschrieben:Der Regionalzug hatte 10 Min. Verspätung.

Ich muss nicht mehr zum Dienst.
Aber ich erinnere, dass eine Differenz von 5 Minuten bezüglich der Abfahrtszeit erhebliche Verspätungen bedeuten konnte.
Selbstredend ist dergleichen bei einem Zug indiskutabel.
Ich höre viel Radio.
Die Staumeldungen beinhalten heute auch Verzögerungshinweise.
Das Auto ist also nach wie vor schneller...

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Hans H. » Fr 13. Sep 2019, 00:12

- Aber vor allem die fehlende Koordination, wenn der leicht verspätete Zug nur stündlich fährt und im Falle, dass er pünktlich ist, der auch nur stündlich fahrende Bus fünf Minuten nach seiner Ankunft. Das muss doch selbstverständlich sein, dass der dann wartet. Da saßen dann ca. 15 Personen an der Bushaltestelle und mussten 50 Minuten warten. Der Bus war vielleicht sogar fast leer gefahren, weil der Zug noch nicht da war. Hier im Main-Taunus-Kreis ist es jedenfalls üblich, dass Busse warten, die ganz offiziell als Anschlussverbindung zur S-Bahn definiert sind.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Bummler » Fr 13. Sep 2019, 09:12

Hans H. hat geschrieben:Wer von den Politikern glaubt denn, bei derart unkoordiniertem ÖPNV die Menschen überzeugen zu können, öfter den PKW stehen zu lassen?


Das ist wohl wahr. Auch die Taktung der Züge ist indiskutabel. Ich könnte z.B. mit dem Zug zur Arbeit fahren, wenn ich keine Baustellentermine habe und nur ins Büro muss. Aber dann bin ich knapp eine Stunde länger unterwegs, weil die Züge eben im Stundentakt fahren, bei einem 20-Minutentakt wäre ich fast zeitgleich unterwegs. und es wäre viel gesünder, wegen dem Fußweg zum Bahnhof.

HaJo hat geschrieben:
Bummler hat geschrieben:So da habe ich es euch mal wieder gezeigt!
Hmm...

Was genau jetzt?


Na wo der Hammer hängt. CO2-Bilanz usw.

Was ich auch noch nicht richtig verstanden habe, wie soll das mit den CO2-Zertifikaten funktionieren. Da soll man ja welche kaufen müssen, wenn man CO2 erzeugt. Nur wo und wer kontrolliert das?

Kauft man die an der Tanke oder beim Schornsteinfeger oder ist das Finanzamt zuständig?

Eine Steuer ist ja klar. Die kommt drauf und dann kostet der Diesel 5 Euro, also der Liter, ebenso beim Gas, wenn damit heizt. Aber Zertifikate?
Zumal ich nicht erkennen kann, dass diese Zertifikate bei der Industrie irgend etwas geändert hätten.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Aria » Fr 13. Sep 2019, 14:45

Bummler hat geschrieben:Was ich auch noch nicht richtig verstanden habe, wie soll das mit den CO2-Zertifikaten funktionieren. Da soll man ja welche kaufen müssen, wenn man CO2 erzeugt. Nur wo und wer kontrolliert das?
Dazu siehe diese Informationen: https://de.wikipedia.org/wiki/Emissionsrechtehandel

Bummler hat geschrieben:Zumal ich nicht erkennen kann, dass diese Zertifikate bei der Industrie irgend etwas geändert hätten.
Ja, weil die Zertifikate anfangs zu billig waren - anfangs kosteten sie nur 5 € pro Tonne CO2, jetzt liegen sie bei 27 €. Sie müssen und werden noch stärker steigen:

Bild
Quelle: markets.businessinsider.com, CO2-European-Emission-Allowances



Jetzt ein anderes Themenkomplex:

Die Digitalisierung der Landwirtschaft könnte zu wesentlich umweltschonendem Umgang mit den Ressourcen führen – Unsere smarte Farm:

Herbizide könnten um bis zu 80 Prozent, Nitratrückstände durch Überdüngung im Boden um 30 bis 50 Prozent reduziert werden.

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von HaJo » Fr 13. Sep 2019, 15:37

Aria hat geschrieben:Die Digitalisierung der Landwirtschaft könnte zu wesentlich umweltschonendem Umgang mit den Ressourcen führen
Wobei gerade die Landwirtschaft eines der besten Beispiele ist, wie wir selbst beim Lebensmittel der fossilen Energie, dem Erdöl anhängen.
Ich bin auf einem landwirtschaftlichen Betrieb groß geworden.
Damals zogen Pferde den Pflug, die Egge, ja sogar den Selbstbinder.
Unsere Scheiße und die der Tiere kam auf den Acker, von dem wir Getreide, Kartoffeln und alle Arten an Gemüse bezogen.
Seinerzeit hab ich begriffen, was "Kreislaufwirtschaft" ist.

Und heute?
Die Traktoren laufen mit Erdöl aus Arabien, gedüngt wird mit Phosphaten aus Afrika etc., andere Stoffe kommen aus der halben Welt.
Gefördert, transportiert und verteilt durch Einsatz wieder fossiler Energie.
Nachhaltig?

Tja - wenn man das alles digitalisiert, dann... :roll:

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von Aria » Fr 13. Sep 2019, 16:33

HaJo hat geschrieben:Damals zogen Pferde den Pflug, die Egge, ja sogar den Selbstbinder.
Ja, und ein Bauer hat damals durchschnittlich „gerade mal zehn Menschen ernährt, heute sind es 155.“ Das Zitierte in Anführungsstrichen ist aus dem von mir verlinkten Artikel, den du wahrscheinlich nicht gelesen hast, oder?

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Re: Eisberge, Klimawandel und Überbevölkerung

Beitrag von HaJo » Fr 13. Sep 2019, 17:29

Aria hat geschrieben:Das Zitierte in Anführungsstrichen ist aus dem von mir verlinkten Artikel, den du wahrscheinlich nicht gelesen hast, oder?
Doch.
Und mir schon seit langem bekannt.
MIR ging es jedoch um etwas anderes, was eigentlich leicht zu erkennen war.
Wenn wir heute etwas essen - Nahrung aufnehmen, sie verarbeiten (verdauen, damit Arbeit verrichten), Reste ausscheiden (CO2, Urin, Schweiß...), dann erfolgt das nicht mehr in dem Kreislauf, der einst zur Entstehung des Ökosystems Erde geführt hat.
Energiequelle: Sonne, von da ab geht's nach null...

Sondern wir greifen auf fossile Energie zurück. Auch wenn wir essen.
Das ist m.E. nach nicht so ganz uninteressant...

"Der Bauer" ernährt schon lange keine 155 Menschen mehr. Es macht das Erdöl.

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