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Wie kann ich meine Frau von FKK überzeugen?

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Beitrag von Campingliesel » Do 6. Apr 2017, 17:49

Wie ich nun so sehe, hat sich manches seit 2014 nicht geändert, was so geschrieben wird.

 

Re: Wie kann ich meine Frau von FKK überzeugen?

Beitrag von Zett » Do 6. Apr 2017, 21:35

Campingliesel hat geschrieben:Ich finde es auf alle Fälle schlecht, wenn man es von vornherein zur Bedingung macht und sagt: "Ich will auf alle Fälle FKK machen und entweder du machst mit oder es wird nichts mit uns". Damit verbaut man sich selbst und der vielleicht zukünftigen Partnerschaft alles.
Sehe ich auch so. Deshalb fand ich die Kommentare in Richtung: "Dass muss man doch vor der Hochzeit klären!" ziemlich daneben.

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Re: Wie kann ich meine Frau von FKK überzeugen?

Beitrag von ostfriesenpaar » Do 6. Apr 2017, 21:55

Zett hat geschrieben:
Campingliesel hat geschrieben:Ich finde es auf alle Fälle schlecht, wenn man es von vornherein zur Bedingung macht und sagt: "Ich will auf alle Fälle FKK machen und entweder du machst mit oder es wird nichts mit uns". Damit verbaut man sich selbst und der vielleicht zukünftigen Partnerschaft alles.
Sehe ich auch so. Deshalb fand ich die Kommentare in Richtung: "Dass muss man doch vor der Hochzeit klären!" ziemlich daneben.


Sehen wir anders.
Man muss Prioritäten im Leben und in der Partnerschaft setzen. Alles andere ist letztendlich ein fauler Kompromiss und führt unweigerlich zu Unzufriedenheit oder Beziehungsstress.

 
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Re: Wie kann ich meine Frau von FKK überzeugen?

Beitrag von Campingliesel » Do 6. Apr 2017, 22:47

Ich will mal ein paar Beispiele erzählen: Bei meinen Eltern war es so, daß mein Vater in den 50er Jahren FKK zufällig auf Sylt entdeckt hat. Und nachdem er dann seine Frau kennengelernt hatte, die absolut noch nie was von FKK gehört hatte, fragte er sie einfach, ob sie denn mal mitkäme und sich die Sache anschaue. Das tat sie dann ziemlich unvoreingenommen und nachdem sie nichts SChlimmes feststellen konnte, war der Fall erledigt. Wenn sie nicht gleich begeistert gewesen wäre, hätte ihr mein Vater sicher noch etwas mehr Zeit gelassen.

Bei meinem Ex-Mann mußte ich mich ein paar Jahre gedulden, bis sich die Gelegenheit ergab. Wir fuhren dann nach 3 Jahren Ehe auf Koversada in Urlaub, und er machte widerwillig mit, weil ihm nichts Besseres einfiel. Ich hatte ja schon öfter davon gesprochen, aber nie gedrängt. Und nun war er wohl doch mal neugierig, auch wenn er das nicht zugab. Dort angekommen, meckerte er zwar die ersten 3 Tage an allem herum, aber ausgezogen hatte er sich problemlos. Ich ignorierte die Meckerei, genoß den Urlaub, und dann plötzlich gefiel es ihm und die 3 wochen waren sehr schön. Am Ende tat er sogar so, als hätte er nie was anderes gemacht.
Die Trennung hatte auch gar nichts mit FKK zu tun gehabt.
Bei meinem 2. Freund war es viel schwieriger, wir redeten viel, aber er zögerte. Und dann waren wir mal zufällig an der Isar bei Wolfratshausen spazieren, es war sehr warm, und ich sah auch die Nackten vereinzelt auf den Kiesbänken liegen. Und da packte ich die Gelegenheit beim SChopfe, zog mich aus und ging ins Wasser, etwas abseits von den anderen Leuten. Und dann versuchte er es auch. Und fand das Gefühl herrlich. So einfach war das dann.
Eine Partnerschaft hängt nicht allein von FKK ab, und auch dieses gemeinsame Interesse ist ja keine Garantie dafür, daß die Beziehung ewig hält.
Bei meinen Brüdern war es so, daß beim älteren der beiden die Frau überhaupt nichts davon wissen wollte, und so entschied mein Bruder, daß das nciht das Wichtigste ist, und lebte es halt dann ohne sie aus, z.b. in der Sauna, oder wenn er mal was alleine unternimmt, z.b. eine Segeltour in Kroatien.
Bei meinem jüngeren Bruder waren beide nicht gegen FKK, aber auch nicht so dafür, daß sie nichts anderes mehr tun wollten. Wenn sie z.b. in Skandinavien Urlaub machten und an einem einsamen schönen See baden wollten, machten sie das dann auch gerne nackt. Aber so ein FKK-Campingurlaub, wie wir das früher mit den Eltern machten, wollten beide nicht.
Aber Streit oder Unzufriedenheit gab es deswegen nie.
Ich bin jetzt auch froh, einen Freund kennengelernt zu haben, der FKK gerne macht. Wenn das nicht der Fall gewesen wäre, hätte ich ihn sicher irgendwann mal damit bekannt gemacht, aber alles zu seiner Zeit und im richtigen MOment. Zufällige Gelegenheiten gibts ja heute genug im Gegensatz zu früher.
Manchmal muß man es halt nur geschickt genug anfangen.

 

Re: Wie kann ich meine Frau von FKK überzeugen?

Beitrag von Zett » Fr 7. Apr 2017, 09:34

ostfriesenpaar hat geschrieben:
Zett hat geschrieben:
Campingliesel hat geschrieben:Ich finde es auf alle Fälle schlecht, wenn man es von vornherein zur Bedingung macht und sagt: "Ich will auf alle Fälle FKK machen und entweder du machst mit oder es wird nichts mit uns". Damit verbaut man sich selbst und der vielleicht zukünftigen Partnerschaft alles.
Sehe ich auch so. Deshalb fand ich die Kommentare in Richtung: "Dass muss man doch vor der Hochzeit klären!" ziemlich daneben.


Sehen wir anders.
Man muss Prioritäten im Leben und in der Partnerschaft setzen. Alles andere ist letztendlich ein fauler Kompromiss und führt unweigerlich zu Unzufriedenheit oder Beziehungsstress.
Wer Radikalismus für wichtig hält, muss wohl so vorgehen. Es gibt aber eben auch Menschen, die tatsächlich kompromissbereit sind, vielleicht sogar tolerant.

Und dann hängt es wohl sicher auch vom Stellenwert des FKK-Machens ab. Für jemandem, für den FKK das mit Abstand Wichtigste im Leben ist, der ist wohl gezwungen, einen entsprechenden Lebenspartner zu haben. Andere können - wie es auch die Berichte von Campingliesel zeigen - abwarten.

Wobei ich vermute, dass es einfacher ist, wenn eine Frau einen Mann zum FKK "bekehrt" als umgekehrt, da wir Männer ohnehin gewohnt sind, uns den Frauen zu beugen (oder keine Partnerschaft einzugehen / zu halten).

 

Re: Wie kann ich meine Frau von FKK überzeugen?

Beitrag von Mecki » Fr 7. Apr 2017, 10:28

Zett hat geschrieben:
ostfriesenpaar hat geschrieben:
Campingliesel hat geschrieben:Ich finde es auf alle Fälle schlecht, wenn man es von vornherein zur Bedingung macht und sagt: "Ich will auf alle Fälle FKK machen und entweder du machst mit oder es wird nichts mit uns". Damit verbaut man sich selbst und der vielleicht zukünftigen Partnerschaft alles.
Sehe ich auch so. Deshalb fand ich die Kommentare in Richtung: "Dass muss man doch vor der Hochzeit klären!" ziemlich daneben.


Sehen wir anders.
Man muss Prioritäten im Leben und in der Partnerschaft setzen. Alles andere ist letztendlich ein fauler Kompromiss und führt unweigerlich zu Unzufriedenheit oder Beziehungsstress.



Antwort Zett:
Wer Radikalismus für wichtig hält, muss wohl so vorgehen. Es gibt aber eben auch Menschen, die tatsächlich kompromissbereit sind, vielleicht sogar tolerant.

[/quote]

@ Zett

Was hat - Zitat Ostfriesenpaar: "Man muss Prioritäten im Leben und in der Partnerschaft setzen." mit,
Zitat Zett: "Radikalismus" zu tun?

Klar müssen Kompromisse in einer Lebensgemeinschaft geschlossen werden, in der BEIDE Partner ihre Prioritäten setzen. Wenn ein Partner etwas partout nicht möchte, kann auf Kompromissebene eine Einigung erzielt werden. Dass ein Kompromiss nicht "durchgeboxt" werden kann....logo - oder?

Daher fehlt mir gänzlich ein Bezug dazu, einen von "Ostfriesenpaar" geschilderten, ganz normalen Vorgang in einer Lebensgemeinschaft - nämlich Kompromisse zu finden - als "Radikalismus" zu sehen, nur weil es um das "Setzen von Prioritäten" im Leben geht.
Jeder Mensch hat seine eigenen Vorstellungen vom Leben, hat Prioritäten, die er einzubringen berechtigt ist. Ob ALLE eigenen Prioritäten mit denen des Partners kompatibel sind...das ist es doch, worum es in diesem Thread geht - die/den Partner ggf. davon zu überzeugen, sich AUCH für die FKK zu begeistern. Mit "Radikalität" geht das nicht....
...denn "Radikalität" wird auf dem Weg der Suche nach JEDEM Kompromiss nicht möglich sein - und "Ostfriesenpaar" hat etwas zum Ausdruck gebracht, wobei es um eine Einigung geht, persönliche Prioritäten zu setzen, um dennoch einen Kompromiss zu finden - die/den Partner/in zu überzeugen - egal von was...auf den Thread bezogen, gemeinsam die FKK zu betreiben...

Ohne Kompromissbereitschaft und Toleranz und Akzeptanz geht in einer Lebensgemeinschaft (Ehe, Familie, Freundschaft, usw.) übrigens nix. ;)
alles andere wäre "irgendwas", was mit einer Gemeinschaft nichts zu tun hätte....

 

Re: Wie kann ich meine Frau von FKK überzeugen?

Beitrag von Nacktpaerchen » So 25. Jun 2017, 14:40

Wir beide denken wer es nicht kennt weiß nicht wie es ist. FKK wird leider durch Unwissenheit immer noch teils mit Sex verglichen, das schreckt viele ab. Wir würden empfehlen bei einem Strandbesuch z. B. in Holland oder an deutschen Stränden einen Abschnitt zu wählen der direkt neben einem FKK Abschnitt liegt. Ihr könntet Muscheln suchen und dabei durch Zufall am FKK Strands sein, dort wird Sie nackte Familien sehen die völlig natürlich und freundlich sind, wenn Sie einmal sieht wie nett die Menschen sind wird Sie vielleicht umdenken und es auch mal versuchen. Oder ganz einfach ehrlich miteinander sprechen. Mein Schatz Horst war früher auch verklemmt, Ich habe Ihn zum nackten Leben überzeugt und heute zieht er sich gar nicht mehr an! Wir wünschen viel Glück!

 
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Re: Wie kann ich meine Frau von FKK überzeugen?

Beitrag von Campingliesel » So 25. Jun 2017, 14:53

Sazha hat geschrieben:
Freihetistalles hat geschrieben:Sprich Natürlich guckt man(n) hin aber kurz und anders als an Irgend einem See


Da bin ich aber froh das ich nicht der einzige bin. Das finde ich als FKK Frischling auch besonders reizvoll - alle sind so wie sie sind - schön ! Und schauen, nicht spannen, wird doch erlaubt sein.

Momentan muss ich das FKKlern auch noch alleine ausleben, da meine Frau nicht wirklich etwas davon hält. Aber wie schon oft angesprochen wurde, irgendwann kommt die Gelegenheit ...


Wieso guckt man an irgendeinem See anders? An unserem See guckt man auch nicht mehr als kurz.
Nimm sie doch einfach mit. Auch wenn sie sich nicht sofort ausziehen will, aber das wird sie dann schon machen, wenn sie sieht, daß sie nichts zu befürchten hat.

 
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Re: Wie kann ich meine Frau von FKK überzeugen?

Beitrag von Kantianer » Do 6. Jul 2017, 10:27

Es kann aber auch anders sein

Kurz nach dem Kennenlernen hatten wir einen Winterspaziergang vereinbart. Danach sollte es zum Aufwärmen in die Sauna gehen. Gesagt getan, zuvor waren wir noch eine Tasse Kaffee trinken. Da kam indirekt die bange Frage, ob ich schon wüsste, dass ich die Hose ausziehen muss.

Die kurze Antwort, da war ich schon öfter drinnen und das ohne Probleme. Dort angekommen, Klamotten runter, Handtuch untergelegt und nackt darauf gesessen. Dann kam meine vorsichtige Feststellung, zum Baden gehe ich sehr gerne nackt und würde mich freuen wenn sie mitkommt.

Ja klar, war die Antwort und es ist schön, dass ich nicht betteln muss. Es kann umgekehrt sein. wenn Frauen im Bekanntenkreis Männner überzeugen, werden unter Umständen Frauen offener. Es gibt sie, sind wohl sehr, sehr dünn gesät.

Es muss nicht sein, dass Männer immer in die gleiche Kerbe schlagen und damit die Apathie der Frau erhöhen.

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Re: Wie kann ich meine Frau von FKK überzeugen?

Beitrag von Cronewcleus » Mi 31. Jan 2018, 01:33

Zuckerjunge hat geschrieben:Meine damals Freundin jetzt seit vielen Jahren meine Ehefrau.
Am Anfang durfte ich Sie nur nackt sehen, nur nicht am Strand ohne Badekleidung sein.
Dann habe ich unseren Strandkorb im FKK-Bereich gebucht, dort konnte meine Frau nun nicht anders als Sie in unserer
Strandkorb nähe nun nackte Frauen,Männer und Jugendliche sah.
Seit dieser Zeit haben wir keine Badekleidung mehr gekauft.


Das wäre auch eine Möglichkeit. Allerdings haben meine Frau und ich einen sieben Monate altes Baby. Könnte also schwieriger werden.

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