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Geschichte der FKK

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Re: Geschichte der FKK

Beitrag von Mandragora » Mo 10. Nov 2025, 13:39

@ Zett: Jaja, ich weiß, du hast Recht und ich damit meine Ruhe.
@ Hannes:
Ich war 2018 und 2020 dort, meine Freundin und ich hatten eines der drei Ferienhäuser gemietet, für die archaische Lebensweise ohne Bad und Klo sind wir nicht zu haben.
Damals hat Annette Fränzel noch den Platz geleitet, dann kamen die beiden Geschwister dazu, es gab einen wohl nicht gerade kleinen Erbenstreit und Annette ist weg.
Was dahinter steht, weiß ich nicht, aber am Anfang sah es so aus, als hätten die beiden Geschwister nicht vor, den Platz in alter Manier weiterzuführen, es gab so Vorstellungen von einer esoterisch angehauchten Lebensgemeinschaft mit teilweise recht zweifelhaftem Hintergrund.
Was daraus geworden ist, weiß ich nicht, aber ich war schon sehr skeptisch den beiden gegenüber.
Aber da bleibt man am besten neutral, ich kenne die Hintergründe nicht.
Schön zu hören, dass es erstmal so weitergeht wie gehabt.
Annette alleine hätte das auch nicht geschafft, sie schien doch etwas überfordert mit dem Platz und es muss sich ja auch rechnen.
Der Vater von den dreien, Jörg Fränzel, war wohl recht gut betucht und hat das alles als Zuschussgeschäft geführt, sozusagen als Hobby.
Vielleicht fahren wir ja nochmal hin, dann könnte man sich ja auch in Undeloh mal zu Spazieren verabreden, so gewollt.

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Re: Geschichte der FKK

Beitrag von ynda » Mo 10. Nov 2025, 14:00

Mandragora hat geschrieben:Viele dieser Filme wurden damals mit etwa 16 bis 18 Bildern pro Sekunde aufgenommen.
Weil es keine Norm gab . . . . . .

Danke für die Info, das wusste ich nicht; ok, hatte ich auch nie hinterfragt. :)

Was die alten FKK Filme angeht, so denke ich, gab es sehr viele unterschiedliche Ansätze für diese nackten Aktivitäten.
Jedenfalls kann man das aus den Berichten herauslesen.
Auch im Kassler Raum gab es solche schon um 1900.
Initiiert wurde es von einem Arzt, der die Menschen aus den Arbeiter Milieu dazu bringen wollte ihre Haut
sozusagen "zu lüften". Denn er hatte festgestellt, das einige Krankheiten nicht nur durch zu wenig Körperpflege
(Baden) entstanden, sondern auch durch zu wenig Tageslicht auf de Haut.
Dazu stellte er am Rande des Bergpark's Wilhelmshöhe ein Gelände bereit, auf dem er "Lichtbäder" veranstaltete.
Das dieses auch mit Gymnastik verbunden war bot sich an, aber das "Lichtbad" war in der Tat die Hauptsache.
Dieses hatte ich vor etlichen Jahren in einem ausführlichen Bericht über die Geschichte der FKK in Kassel gelesen,
hab aber eben auf die Schnelle nichts mehr darüber gefunden, also glaubt es oder lass es bleiben. ;)

Aber was anderes aus Kassel hab ich gefunden, was wirklich sehr interessant ist, weil es auch ein Licht auf eine
andere Diskussion hier wirft.
https://fkk-museum.de/personen/waechtler.html

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Re: Geschichte der FKK

Beitrag von ynda » Mo 10. Nov 2025, 14:47

Nachtrag: Hab was über ein Luftbad gefunden, welches aber etwas weiter weg von dem erwähnten Lichtbad liegt.
Wo das laut dem vorher erwähnten Bericht gewesen sein soll, kann ich mich recht gut erinnern.
Möglicherweise ist es dorthin verlegt worden. In dem was ich über das Luftbad gefunden hab, gibt es aber tasächlich
keine Verbindung zu nackten Aktivitäten. :?
Ich such jetzt aber nicht weiter, soo wichtig isses mir auch wieder nicht.
Aber das noch, auch ein Kassler Bürger:
https://fkk-museum.de/personen/damm.html
Spannend ist der Absatz zum Absturz, am Ende de Seite!

 

Re: Geschichte der FKK

Beitrag von Zett » Mo 10. Nov 2025, 15:23

ynda hat geschrieben:Aber was anderes aus Kassel hab ich gefunden, was wirklich sehr interessant ist, weil es auch ein Licht auf eine
andere Diskussion hier wirft.
https://fkk-museum.de/personen/waechtler.html
Welche "andere" Diskussion? Zum Begriff »Körperkultur«? Ja, der wird - auch dort - aufgeführt.

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Re: Geschichte der FKK

Beitrag von Hannes 2.0 » Mi 3. Dez 2025, 01:52

Mandragora hat geschrieben:...Schön zu hören, dass es erstmal so weitergeht wie gehabt.
...
Vielleicht fahren wir ja nochmal hin, dann könnte man sich ja auch in Undeloh mal zu Spazieren verabreden, so gewollt.


Na ja, dass es so weitergeht, wie gehabt, kann ich für diesen Ort nicht bestätigen. Die Geschichte ist wechselhaft und
das "Lichtheideheim" nicht mehr das, was es mal gewesen war, oder sein sollte...
Ursprünglich sollten dort ja an Tuberkulose erkrankte Menschen durch Licht geheilt werden.
Das haben die Stadtväter von Lüneburg nicht genehmigt und nach ein paar Umwegen wurde dann eben dieser
FKK-Campingplatz ins Leben gerufen. Ein bisschen Spirit aus der Vergangenheit ist aber immer noch spürbar.
Mich hat dieser verwunschene Ort stark beeindruckt, was sicher auch an den Menchen lag, die ich dort getroffen habe.

Undeloh, sehr gerne! :)

 
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Re: Geschichte der FKK

Beitrag von Konrad R. » Mi 3. Dez 2025, 21:14

@Mandragora,
inzwischen gibt es auch Hütten mit Dusche und WC.

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Re: Geschichte der FKK

Beitrag von Mandragora » Mi 3. Dez 2025, 21:40

Ich weiß, wir hatten damals so eins gemietet.
Ich schrieb ja:
"...meine Freundin und ich hatten eines der drei Ferienhäuser gemietet, für die archaische Lebensweise ohne Bad und Klo sind wir nicht zu haben."
Einmal hatten wir die mittlere Größe, das andere Mal das große Haus.
Es gibt noch ein kleineres, das liegt oben am Rand des Geländes.

 
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Re: Geschichte der FKK

Beitrag von Konrad R. » Mi 3. Dez 2025, 22:09

Uups, Ok, wer lesen kann ist klar im Vorteil. :o ;)
Das Gelände und die Hütten kenne ich.

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Re: Geschichte der FKK

Beitrag von Hannes 2.0 » Mi 3. Dez 2025, 22:39

Mandragora hat geschrieben:...Es gibt noch ein kleineres, das liegt oben am Rand des Geländes.


Das ist inzwischen dauerhaft vermietet an eine Ehepaar aus Lüneburg. Die Frau habe ich kennen gelernt.
Ich habe mir mit einem Feriengast sein Haus angeschaut und dann alle weiteren Häuser mit Susanne,
der jetzigen Betreiberin des Campingplatzes. Die Häuser sind sehr puritanisch ausgestattet,
da darf man keine hohen Ansprüche stellen. :)

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Re: Geschichte der FKK

Beitrag von Mandragora » Do 4. Dez 2025, 12:27

Ich fand die Häuser ganz o.k., zwar minimal ausgestattet, aber soweit alles vorhanden.
Sie sind ja auch recht günstig zu mieten (ich habe gerade mal nachgesehen, so sehr günstig ist es aber auch nicht mehr)
Eins hat einen holzbeheizten Ofen, da es damals recht kalt war, haben wir den abends rege benutzt.
Bei einem, ich glaube, es war das mittlere Haus, war Boden nicht in Ordnung, da war wohl irgendetwas abgesackt oder so, auf jeden Fall war der Boden ganz wabbelig und man konnte nur an bestimmten Stellen laufen.
Dieses Haus wurde dann auch vorübergehend stillgelegt.
Sollte das immer noch so sein, dann steht von den drei komfortableren Häusern wohl nur noch eins zur Verfügung. Das wäre natürlich schade.
Mindestvoraussetzung ist für mich eine Toilette beim Haus, ich habe keine Lust, wenn ich nachts mal raus muss und das kommt öfters vor, über den ganzen Platz laufen zu müssen, erst recht nicht bei Regen.

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