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Ab wann ist man eigentlich FKKlerin oder FKKler?

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Ab wann ist man eigentlich FKKlerin oder FKKler?

Beitrag von Bert_ks » Sa 14. Mär 2026, 20:06

Wie war das bei Euch? Ab wann habt ihr Euch als FKK'ler oder FKK'lerin bezeichnet? Woran habt ihr das festgemacht? Und wissen Eure Freunde und Bekannte davon?
Freu mich auf viele Antworten.

Bert
Zuletzt geändert von Horst am Di 24. Mär 2026, 17:31, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Im Titel des Themas "FKK'ler:in" in "FKKlerin oder FKKler" abgeändert.

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Re: Ab wann ist man eigentlich FKK'ler:in?

Beitrag von NaturKraxler » Sa 14. Mär 2026, 22:03

Servus Bert,
also mich würde es stark verwundern, wenn diese Fragestellung in dem inzwischen über zehnjährigen Bestehen dieses Forums noch nicht betrachtet (und totdiskutiert) wurde... Doch Mitglieder kommen - und gehen... :P

Ich persönlich bezeichne mich (trotz regelmäßiger Nacktheit - überwiegend in der Natur) nicht als "FKK'ler" (bzw. Frei-Körper-Kultur[schaffender]), weil mir dies erstens nicht wichtig ist (nur das Gefühl dabei zählt) und zweitens weil es ein (Dauer-)Streitthema (hinsichtlich der Definition, etc.) ist. Freunde und Bekannte wissen davon (dass ich auch nackt unterwegs bin), sofern es sich ergeben hat, die Arbeitskollegen eher nicht.

:idea: Eine gute Gelegenheit, mal "das Netz" mit dieser Frage "zu füttern":
Ein FKK’ler ist jemand, der Freikörperkultur (FKK) praktiziert – also bewusst Zeit nackt in dafür vorgesehenen oder akzeptierten Situationen verbringt, z. B. am Strand, in der Sauna oder auf FKK-Geländen.
Eine feste Grenze gibt es nicht. Man „wird“ also nicht offiziell ab einem bestimmten Punkt FKK’ler. Meist hängt es davon ab, wie regelmäßig und bewusst man das macht.
Grob kann man sagen:
* Einmal ausprobieren (z. B. einmal in einer Sauna oder an einem FKK-Strand):
→ Man hat FKK ausprobiert, ist aber nicht unbedingt „FKK’ler“.
* Gelegentlich nackt baden oder saunieren:
→ Manche würden sich schon locker als FKK-Freund bezeichnen.
* Regelmäßig FKK-Strände, FKK-Camping oder Vereine nutzen und die Idee dahinter mögen:
→ Die meisten würden sagen: Ja, das ist ein FKK’ler.
Wichtig: Bei FKK geht es ursprünglich nicht um Sexualität, sondern um Dinge wie
- Natürlichkeit
- Körperakzeptanz
- Freiheit ohne Kleidung
- Gemeinschaft ohne Statussymbole.
In Deutschland ist das historisch recht verbreitet, besonders durch die Bewegung der Freikörperkultur im 20. Jahrhundert.
:arrow: Kurz gesagt:
Du bist FKK’ler, wenn du dich selbst so siehst und regelmäßig bewusst FKK praktizierst – eine offizielle Definition gibt es nicht.
Quelle: chatgpt.com (andere Server kennen sicher andere Antworten...)

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Re: Ab wann ist man eigentlich FKK'ler:in?

Beitrag von Bert_ks » Sa 14. Mär 2026, 22:10

Servus NaturKraxler,

ja, kann gut sein, dass das Thema schon durch ist. Aber ich bin relativ neu und dachte ...

Ich finde Deine Antwort zugegebner Maßen wirklich spannend, weil Du Dich da in keine Schublade stecken willst. Das kann ich gut verstehen, weil man ja sonst sich je eher mmer einer Gruppe zugehörig fühlen will, um nicht alleine dazu stehen. Aber spannend ist dann schon, dass die Bekannten wissen, dass man gerne nackt ist, die Arbeitskollegen dagegen nicht. Was hätte man zu verlieren?

Die Definition aus dem Netz ist für mich hinfällig, weil das so was von beliebig ist und mich eher interssiert, wie die Mitglieder dieses Forum hier denken, ganz persönlich.

Aber schön, dass man einfach auch nackt sein kann ohne Bekenntnis.

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Re: Ab wann ist man eigentlich FKK'ler:in?

Beitrag von Neue Freiheit » Sa 14. Mär 2026, 23:05

So richtig würde ich mich auch nicht als FKKler bezeichnen. Zumal ich diese Definition nicht mehr angebracht halte. Mit dem Begriff FKK werben leider auch andere Institutionen, mit denen ich nicht in Verbindungen gebracht werden möchte.

Für mich haben sich der Slogan "Natur hautnah (er)leben", sowie "naturistisch" etabliert.

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Re: Ab wann ist man eigentlich FKK'ler:in?

Beitrag von Bert_ks » Sa 14. Mär 2026, 23:08

Hallo Neue Freiheit,

ok, du reibst dich an den Begriffen. Finde ich gut. "Naturistisch" gefällt mir da am Besten. Aber die Frage war: Ab wann ist man es? Nur einmal nackt in der Sonne. Einmal nackt vor anderen? Wie definierst Du das für Dich?

 
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Re: Ab wann ist man eigentlich FKK'ler:in?

Beitrag von Bergbewohner » So 15. Mär 2026, 02:18

Es mag FKK-ler geben für die ich trotz 57 Jahre nackt baden kein echter fkkler bin.
Ich hasse es mit Klamotten zu baden. Ich mag das Gefühl der nassen Badehose nicht wenn ich aus dem Wasser komme. Oder in der sonne liege.
Ich mag keine weißen Streifen auf dem Körper.
Ich mag auch FKK Camping im Süden, weil ich bei 35 Grad einfach keine Klamotten tragen will.
Genauso in der Sauna, ich begreife nicht wie man da was anhaben kann.

Im Supermarkt oder Restaurant finde ich es allerdings seltsam und deplatziert, nackt zu sein...
Nackt wandern... Auch nicht meins.

Der Begriff Naturismus ist aber auch nicht meins. Einfach weil es ein "ismus" ist, und - ismen eigentlich nie so richtig gut sind.

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Re: Ab wann ist man eigentlich FKK'ler:in?

Beitrag von ynda » So 15. Mär 2026, 02:58

Ich erzähle es gern noch mal, also für dich und all die anderen eher Neuen hier.

Bin im Yugo Urlaub, sozusagen auf der Flucht um vor Trubel am direkten Strand vor dem Zeltplatz aus dem Weg zu gehen,
auf eine Ecke gestoßen wo es ruhig war. Das war zwar auf Felsen, aber man konnte trotzdem gut ins Wasser und überall
waren kleine Platos auf denen man liegen konnte.
Klasse dachte ich, bin am nächsten Tag mit Obst, Decke und Wasser dahin gekraxelt, gleich den ersten schönen Platz
belegt und es mir sozusagen bequem gemacht.
Dann hab mich mal umgeschaut, ein paar andere, ca in meinem Alter waren da, hab aber erst mal nur die Köpfe gesehen.
Aber irgendwann sah ich, he, die sind alle nackt !!
Was tun? Mit Badehose da bleiben fand ich irgendwie wie schlechtes Benehmen, aber das würde bedeuten, ich geh wieder.
Kurz überlegt, todesmutig die Hose runter und vorsichtshalber auf den Bauch gelegt. Ich war jung, die anderen auch ,da
waren Mädels dabei, ...... man weiß ja nicht was passiert.
Aber ich hatte mich ganz schnell dran gewöhnt, nach knapp einer Stunde fand ich es völlig normal und so ist es geblieben
bis heute, seit ca 1971/72.

Zurück zu Hause hab ich dann schnell erfahren, an der Fulda, am Start der Regatta Strecke war damals schon eine FKK "Insel"
da bin ich dann immer hin. Der Weg dahin führte sinnigerweise am blickdicht verschlossenen FKK Verein entlang.

Ich hab von Anfang kein Geheimnis daraus gemacht, jeder der mich ein wenig kannte wusste es so nach und nach und es
war nie ein Problem.
Wie nenn ich dass? Nun, zu Anfang war ich eher der FKKler oder auch manches mal der Nacktbader. Seit ca 20 Jahren
nenn ich mich lieber Nudist. Wobei mir das alles eigentlich scheißegal ist, kommt immer drauf an mit wem ich darüber rede.

 
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Re: Ab wann ist man eigentlich FKK'ler:in?

Beitrag von Trixi » So 15. Mär 2026, 12:40

Ich finde Eure Beiträge wirklich sehr interessant und sie zeigen, wie unterschiedlich sich die Leute sehen. Man muss nicht immer alles so genau nehmen und strickt nach eine Definition leben. Jeder so wie er mag und so wie er sich sieht.

Ich kann mir jetzt sehr lebhaft einen gewissen Zeitgenossen vorstellen, der würde tobend sein "Manifest" hochhalten und uns alle als Nicht-FKKler bezeichnen. Seiner Meinung nach ist man nur dann echter FKKler, wenn man gesundheitsorientierte FKK betreibt.
Aber ich möchte keine alten Wunden aufreißen. ;)

 
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Re: Ab wann ist man eigentlich FKK'ler:in?

Beitrag von BerlinGlobal » So 15. Mär 2026, 12:46

Mir scheint, die definition von "naturist" ist sehr weit gefasst. Seit ich in den 1990er Jahren (und seit Anfang der 2000er Jahre wir beide) angefangen habe, FKK-Strände zu besuchen, bezeichne ich mich selbst als "naturist".

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Re: Ab wann ist man eigentlich FKK'ler:in?

Beitrag von ynda » So 15. Mär 2026, 13:08

Trixi hat geschrieben: . . . wie unterschiedlich sich die Leute sehen. Man muss nicht immer alles so genau nehmen . . .

Da ja auch die "Nicht-FKKler" ein sehr unterschiedliches Bild von FKK haben, passe ich die Bezeichnung für mein
nudistisches FKK Leben meinem Gegenüber gelegentlich an, wenn man darüber redet. Man merkt ja im Gespräch
wie der/die andere tickt, also bin ich manchmal der FKkler, manchmal der Nudist.
Als Naturist bezeichnete ich mich nie, weil das Außenstehende oft mehr mit Natur, als mit 'nackt sein' verbinden,
nach meiner Erfahrung. Ich liebe zwar Natur und achte sie, bin aber nicht als Naturschützer aktiv unterwegs.
Und wie gesagt, in Grunde ist es mir egal wie es genannt wird. Hauptsache die Leute verstehen es und ich hab meine Ruhe ;) :D

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