Nachdem hier angefangen wurde, zu diskutieren, lässt mich das Thema nicht los. Bei folgenden sieht man, was bei der Diskussion in der Gesellschaft verkehrt läuft:
https://www.zdfheute.de/video/heute-journal/sgs-peglow-kriminalstatistik-100.html ( letzte Minute entscheident)
Nach diesem Beitrag läuft das Internet heiß, sowohl, von der einen, als auch von der anderen Seite. Viele haben diesen Beitrag gefeiert, nach dem Motto: Ja, wenn schon ein Mann das sagt. Es haben sich aber nur wenig die Mühe gemacht, genau nachzufragen:
https://www.rnd.de/panorama/besser-keine-beziehung-eingehen-was-dirk-peglow-ueber-gewalt-gegen-frauen-sagt-OTPCJMCT25G2RLAX5ULTTMCLWE.htmlDagegen gießt die ZDF- Moderatorin nochmal Öl ins Feuer:
https://www.instagram.com/reel/DXaIK47Dp4k/Ich habe mich sehr über diesen Beitrag aufgeregt. Nein, ich gehöre nicht zu denen, die etwas "in den falschen Hals" bekommen haben. Wie ich schon vor ein paar Tagen geschrieben habe, habe ich das Verhältnis zwischen Frauen und Männern anders erlebt. Viele sagen ja jetzt spöttisch: Na dann müssen Männer eben allein bleiben. Nein, so einfach ist das nicht. Wenn eben viele Männer allein bleiben, erzeugt das viel Frustration, die viele Männer dann in die Radikalität treibt, was wiederum Einfluß auf die Gesellschaft hat.
Es dreht sich ja vieles um ein neues Sexualstrafrecht:
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/einverstaendnisgesetz-schweden-100.htmlIch kann mich noch erinnern, wieviel Unsicherheit und Unwissenheit bei mir in jungen Jahren vorhanden war. Deshalb teile ich eben diese Bedenken.
Man sollte nicht denken, ich hätte keine Empathie für missbrauchte Frauen. Mich hat ein Fall aus Spanien sehr bewegt. Dort hat eine junge Frau das Töten auf Verlangen durchgesetzt (was dort möglich ist), nachdem sie nach einem Selbstmordversuch im Rollstuhl saß. Diese Selbsmordversuchh hatte sie nach einer Vergewaltigung vorgenommen. Ich habe auch den Fall erlebt, daß die Tochter eines ehemaligen Arbeitskollegen von ihren Ex-Partner ermordet wurde.
Ich habe bloß eben Zweifel, ob die Vorstellungen von diesen neuen Gestz wirklich sinnvoll sind. Nun wird kein normal denkender Mann sexuelle Handlungen gegen den Willen einer Frau durchführen. Soweit klingt das alles erstmal plausibel. Wie soll aber ein"nur ja heißt ja" in der Praxis funktionieren:
-Es gibt Frauen, die wollen gar nicht gefragt werden. Für die gilt: Ein richtiger Kerl fragt nicht erst, der macht einfach
-Wenn wirklich ein Mann vor den ersten Kuss fragt, die Frau sagt ja,und er fasst ihr dabei an den Po, ist das dann auch eine Vergewaltigung? Er hat ja dafür keine Zustimmung. Da auch im Gesetz steht, daß jede Zustimmung auch widerufen werden kann, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie so ein Liebesspiel aussehen soll, wenn der Mann aller 10 Sekunden fragen muß, ob das auch in Ordnung ist. Für manche mag das Wortklauberei sein, aber die Beispiele ganz oben lassen eben befürchten, das Gesetze eben dann auch so angewendet werden.
-Was eben kommen wird, das die falschen Männer dann auf der Strecke bleiben. Ich kenne genug Beispiele in meinen persönlichen Umfeld, wo sich ein bestimmtes Klientel nach wie vor durch die Betten vögelt, aber Männer, die sowieso fürsorglich sind und sich hinterfragen dann noch vorsichtiger werden und eher alleine bleiben.